SWR2 Archivradio
SWR2 Archivradio
SWR2 Archivradio

Weltwirtschaftskrise in Deutschland: Banken schließen für zwei Tage | 15.7.1931

12. Juli 2026 · 22 Min.

Die Bankenkrise 1931 war nicht hausgemacht, sondern das Ergebnis von Kapitalflucht ausländischer Kreditgeber und mangelndem Vertrauen in die deutsche Wirtschaft.

Zahlen & Fakten

7 bis 8 Milliarden Mark

Summe kurzfristiger ausländischer Kredite, die in der deutschen Wirtschaft angelegt waren und zurückgefordert wurden

3 bis 4 Milliarden Mark

Summe, die Deutschland im Verlauf der Krisenschübe tatsächlich an das Ausland zurückzahlen konnte

1,6 Milliarden Mark

Gesamtentlastung für das Reich durch das Huber-Moratorium im Laufe des Jahres

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Die Bankenkrise und die Notmaßnahme der Bankenschließung · ab 00:30
Ursachen der Krise: Auslandskredite und fehlende Vertrauenskultur · ab 53:00
Bankensystematik und kurzfristige Geldflüsse: Warum eine schnelle Rückzahlung unmöglich ist · ab 12:11:00

Quellen

RechtHuber-Moratorium

RechtNotverordnung (Bankenschließung 14.–15. Juli 1931)

RechtBankgesetz (Regelung der Deckungsgrenze für Notenumlauf)

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

Wer spricht

H
Hermann DietrichGAST

Reichsfinanzminister der Weimarer Republik (1928–1931). Dietrich war Vertreter der Deutschen Demokratischen Partei und versuchte während der Weltwirtschaftskrise, die deutsche Wirtschaft durch konservative Haushaltspolitik zu stabilisieren. In dieser Rundfunkansprache vom 15. Juli 1931 erläutert er die Gründe für die Bankenschließung und versucht, die Bevölkerung zu beruhigen.

Alle Auftritte von Hermann Dietrich

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.