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Weltwirtschaftskrise in Deutschland: Banken schließen für zwei Tage | 15.7.1931

12. Juli 2026 · 22 Min.

Reichsminister Hermann Dietrich rechtfertigt die zweitägige Schließung der Banken als notwendige Maßnahme zur Beruhigung des Zahlungsverkehrs und nennt kurzfristige Auslandskredite, internationale Rückforderungen und inländische Nervosität als Hauptursachen.

In einer Rundfunkansprache am 15. Juli erläutert Reichsfinanzminister Hermann Dietrich die Entscheidung, Banken und Sparkassen für zwei Tage zu schließen. Er betont, das Reich habe Vorkehrungen getroffen, weist auf die Rolle kurzfristiger Auslandskredite und internationaler Rückforderungen hin und erklärt die praktischen Schritte (Notverordnung, Reichsbank-Vorsorge) zur Sicherstellung von Lohn-, Renten- und Unterstützungszahlungen.

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