Dankbarkeit ist ein trainierbares Gefühl, das nachweislich das psychische Wohlbefinden verbessert – allerdings nur, wenn es authentisch erlebt wird und nicht zur Passivität oder zum Missbrauch in Machtverhältnissen führt.
Die Folge untersucht Dankbarkeit als psychologisches Phänomen und als Lebensgestaltungsprinzip. Sie zeigt, dass regelmäßiges Reflektieren von Dankbarkeitsmomenten – etwa durch Tagebücher – nachweislich Sorgen, Angst und depressive Symptome reduziert. Gleichzeitig warnt sie vor Nebenwirkungen: Dankbarkeit kann zu willenlosen Passivität führen, in Machtungleichgewichten ausgebeutet werden oder bei traumatisierten Menschen Stress statt Heilung bringen. Die Folge präsentiert persönliche Beispiele von Menschen, die durch Dankbarkeitspraxis ihr Leben positiv verändert haben, und von Fachleuten, die deren psychologische Mechanismen erklären.
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