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Japans erfolgreicher Kampf gegen den Suizid

4. August 2026 · 28 Min.

Durch ein 2006 verabschiedetes Präventionsgesetz, staatliche Förderung und breite Vernetzung lokaler Initiativen (u. a. initiiert von Hisao Sato) konnte Japan die Suizidraten deutlich senken.

Die Reportage von Martin Fritz zeigt, wie Japan Suizid vom Tabuthema zur gesamtgesellschaftlichen Aufgabe machte: Das Präventionsgesetz von 2006 schuf finanzielle Mittel und Vernetzungsstrukturen; lokale Vorreiter wie Hisao Sato entwickelten das Akita‑Modell mit Salons und Freiwilligennetzwerken; Medien, Ehrenamtliche (z. B. Sumiko Saito) und Experten wie Yasuyuki Shimizu evaluierten und erweiterten die Maßnahmen, zuletzt mit Fokus auf Kinder, Schulen und digitale Werkzeuge.

Themen & Erkenntnisse

Lokales Engagement und das Akita‑Modell · ab 00:30
Gesetzliche Grundlage, staatliche Förderung und mediale Enttabuisierung · ab 02:37
Neue Herausforderungen: Kinder, Schulen und digitale Prävention · ab 22:48

Wer spricht

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Martin FritzHOST

Martin Fritz ist Journalist und lebt seit längerer Zeit in Japan. Im Gespräch erklärte er die Hintergründe des neuen Gesetzes zur Thronfolge, die Rolle der LDP und konservativer Eliten sowie die strukturellen Geschlechterungleichheiten in der japanischen Gesellschaft und deren Alltagsauswirkungen.

Alle Auftritte von Martin Fritz →

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