3D-Bioprinting hat bereits praxisnahe Teilerfolge (Haut, Gefäße, Herzklappen, Nervenbahnen, In-vitro‑Modelle) erzielt, liefert aber noch keine sofort transplantierbaren, kompletten Organe; technische, regulatorische und ethische Hürden bleiben bestehen.
In dem Interview erläutert Ute Schepers vom Karlsruher Institut für Technologie den aktuellen Stand des Bioprintings: Kleine Gewebestücke, Haut, Blutgefäße, Herzklappen‑Prototypen und Nervenbahnen lassen sich inzwischen drucken; vollständige Organe wie Niere oder Leber sind jedoch noch weit entfernt. Schepers erklärt die verwendeten Biotinten, lichtbasierte Druckverfahren und patientennahe Stammzellquellen und beschreibt Anwendungen für kindliche Herzklappen, Hornhaut‑Reparatur und personalisierte Wirkstofftests. Sie betont zugleich technische Grenzen (Vaskularisierung, komplexe Geometrien), regulatorische Prüfungen und ethische Fragen beim Druck von Nervenzellen.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
JJulia NestlundHOST
Moderatorin und Interviewerin dieser Folge; führt das Gespräch mit Ilona Kreu zur Rolle des Geruchssinns im Alltag und in sozialen Beziehungen.
Alle Auftritte von Julia Nestlund →UUte SchepersGAST
Professorin am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), leitet die Gruppe Chemische Biologie am Institut für Funktionelle Grenzflächen. Sie forscht an Biotinten, lichtbasierten Druckverfahren und der Herstellung patientennahe Gewebemodelle (Herzklappen, Hornhaut, Nervenbahnen) sowie an In‑vitro‑Systemen zur Wirkstoffprüfung und Tierversuchsreduktion.
Alle Auftritte von Ute Schepers →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.