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Psychiatrie in Deutschland 1975 – Revolte gegen das Wegsperren (1/2)

20. August 2026 · 29 Min.

Die Psychiatriereform von 1975 leitete einen tiefgreifenden Wandel ein, den insbesondere die Psychiaterin Maria Rave-Schwank mitprägte.

Die Folge beschreibt die elenden Verwahrzustände in Psychiatrien bis in die 1950er/60er Jahre und wie engagierte Psychiaterinnen und Psychiater, darunter Maria Rave-Schwank, die Missstände aufdeckten und Reformen forcierten. Auslöser war unter anderem die Aufarbeitung der NS‑Verbrechen; die Psychiatrie‑Enquete (1971–1975) legte 1975 einen vernichtenden Bericht vor und empfahl gemeindenahen Versorgungsausbau. Seitdem wurden viele Anstalten verkleinert oder geschlossen, ambulante und gemeindenahe Angebote geschaffen, zugleich bleiben Lücken in Versorgung und Wohnraum.

Themen & Erkenntnisse

Zustand der Psychiatrien vor der Reform · ab 00:32
Entstehung der Reformbewegung und Psychiatrie‑Enquete · ab 14:02
Folgen der Reform und verbleibende Herausforderungen · ab 24:49

Wer spricht

M
Maria Rave-SchwankGAST

Psychiaterin; im Beitrag als Zeitzeugin und Mitwirkende an der Psychiatrie‑Enquete präsent, laut Beitrag "die heute 90‑jährige"; ausgebildet/ tätig in Heidelberg, später 1979 Direktorin des Philips‑Hospitals in Riedstadt (ebenfalls im Beitrag genannt).

Alle Auftritte von Maria Rave-Schwank →

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