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Wenn Kinder Angst haben – Was ist normal, was ein Warnsignal?

7. Juni 2026 · 29 Min.

Der Unterschied zwischen normaler Kindheitsangst und einer Angststörung liegt in der Intensität, Dauer (mindestens vier Wochen) und dem Ausmaß der Beeinträchtigung im Alltag – doch durch verständnisvolles Verhalten und gezieltes Üben können Eltern ihren Kindern helfen, Ängste zu überwinden.

Die Folge befasst sich mit Kinderängsten und Angststörungen. Moderatorin Nadine Zeller spricht mit der Klinischen Kinder- und Jugendpsychologin Silvia Schneider darüber, wie man altersgerechte Ängste von behandlungsbedürftigen Angststörungen unterscheidet. Zentrale Themen sind die Entstehung von Angststörungen, die Rolle von Elternverhalten (besonders Überprotektion), präventive Maßnahmen und wirksame Therapieformen. Ein wichtiger Aspekt ist, dass Eltern durch gezieltes Ermutigen, Grenzensetzen und positive Verstärkung ihren ängstlichen Kindern helfen können, Herausforderungen zu meistern.

Themen & Erkenntnisse

Normale Schüchternheit vs. Angststörung: Unterscheidungskriterien · ab 00:49
Entstehung von Angststörungen: Genetik, Umwelt und elterliches Verhalten · ab 05:14
Erziehungsstil und präventive Maßnahmen: Der autoritative Ansatz · ab 08:13
Generalisierte Angststörung: Symptome und Bewältigung · ab 22:53
Kognitive Verhaltenstherapie als effektivste Behandlung · ab 26:12

Wer spricht

N
Nadine ZellerHOST

Moderatorin und Produzentin bei SWR2 Wissen; führt in dieser Folge das Interview zum Thema Kontrollverlust, stellt psychologische Fragen und moderiert die Einordnung für ein breites Publikum.

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S
Silvia SchneiderGAST

Professorin für Klinische Kinder- und Jugendpsychologie an der Ruhr-Universität Bochum, Expertin für Angststörungen bei Kindern

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