Libertäre Ideologie bedroht Demokratie und Rechtsstaat durch die radikale Ablehnung von Staat, Steuern und Wahlrecht, die in rechtsextremen Zirkeln auf wachsenden Anklang stößt.
Die Folge untersucht die libertäre Bewegung in Deutschland, ihre philosophischen Wurzeln in der österreichischen Schule und ihre wachsende politische Relevanz. Libertäre lehnen Steuern als "Raub" ab und fordern einen Minimalstaat oder gar keinen Staat. Die Recherche zeigt, wie libertäre Ideen zunehmend mit rechtsextremen Positionen verschmelzen, demokratische Institutionen delegitimieren und teilweise mit Umsturzplänen verquickt sind. Besonders die Abschaffung des allgemeinen Wahlrechts zugunsten eines Zensuswahlrechts nur für "Nettosteuerzahler" stellt eine direkte Bedrohung für die Demokratie dar.
Zahlen & Fakten
25 Prozent
Bevölkerungsanteil in Deutschland, der laut Bielefelder Mitte-Studie libertäre Forderungen zur Abschaffung des Sozialstaats unterstützt
3.800 Mitglieder
Mitgliederzahl der Atlas-Initiative, eines Vereins, der sich für Marktwirtschaft statt Planwirtschaft ausspricht
400 Videos
Anzahl der YouTube-Videos von Andreas Tank (rosa-rote Panzer), in denen er Libertarismus erklärt
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudieBielefelder Mitte-Studie
• BuchAtlas Shrugged von Ayn Rand (1957)
• Eigentümlich frei – libertäre Monatsschrift (seit 1998)
Weitere 6 Quellen anzeigenWeniger anzeigen
• StudieMasterarbeit von Elias Hechinger an der Universität Trier – Analyse von Eigentümlich frei bis 2022
• BuchFreiheit oder Untergang von Markus Krall
• BuchDemokratie – Der Gott, der keiner ist von Hans Hermann Hoppe (2001)
• BuchDie Ära Millet. Argentiniens neuer Weg von Philipp Bagus (2024)
• ArtikelTagesschau-Artikel über Prinz Reuss und Markus Krall (Anfang 2024)
• ArtikelSüddeutsche Zeitung – Bericht über Markus Krall und Verfassungsentwurf für Prinz Reuss
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