Radfahren wird durch sichere, getrennte Radwege, klare Markierungen und bessere Navigation attraktiver – doch Deutschland braucht dafür mehr finanzielle Mittel und politisches Commitment als bisher.
Die Folge untersucht, wie der Radverkehrsanteil in Deutschland erhöht werden kann. Trotz eines nationalen Radverkehrsplans stagniert der Radanteil seit Jahren bei knapp über 10 %. Forschungen zeigen, dass subjektive und objektive Sicherheit sowie intuitive Navigation entscheidend sind. Die Niederlande dienen als Vorbild mit durchdachter Infrastruktur und einer Radkultur, in der jeder vierte Weg per Rad zurückgelegt wird. Allerdings zeigt sich, dass technische Lösungen allein nicht ausreichen – es braucht auch finanzielle Kontinuität, übergeordnete Raumplanung und ein Umdenken der Verkehrsplanung.
Zahlen & Fakten
25 %
Anteil der mit dem Rad zurückgelegten Wege in den Niederlanden landesweit
8000 Radfahrer täglich
Verkehrsaufkommen auf dem FR1, der Radvorrangroute in Freiburg
Über 20.000 Personen
Umfrageteilnehmer in einer Verkehrspsychologe-Studie von Rolf von Stülpnagel 2024 zu Sicherheitsempfinden
Weitere 2 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
Nur etwas mehr als jeder zehnte Weg
Anteil der mit dem Fahrrad zurückgelegten Wege in Deutschland (etwa 10–11 %)
Jeder zweite Weg
Radverkehrsanteil in einigen niederländischen Städten
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• RechtNationaler Radverkehrsplan
• StudieMobilität in Deutschland (Bericht des Verkehrsministeriums, März 2025)
• RechtStraßenverkehrsgesetz (Reform 2024)
Weitere 2 Quellen anzeigenWeniger anzeigen
• StudieStudie von Rolf von Stülpnagel (2024) – über 20.000 Personen zu Sicherheitswahrnehmung verschiedener Straßentypen
• Plattform regelverstöße.de (Projekt RULES, vom Verkehrsministerium gefördert)
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