Genialität und Größenwahn liegen oft näher beieinander als man denkt – der fast perfekte Bankraub-Plan scheitert letztlich an der Überheblichkeit der Täter.
Die Folge erzählt vom größten Bankraub der deutschen Nachkriegsgeschichte: Am 27. Juni 1995 überfallen sechs Männer eine Commerzbank-Filiale in Berlin-Zehlendorf und nehmen 16 Menschen als Geiseln. Während die Polizei draußen verhandelt, plündern die Täter durch einen monatelang gegrabenen Tunnel 206 Schließfächer aus. Der ausgefeilte Plan gelingt zunächst, doch Übermut und kleine Fehler führen zu ihrer Verhaftung innerhalb von Wochen.
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Der spektakuläre Überfall und die Geiselnahme · ab 05:02: Ein weißer Lieferwagen fährt vor, vier bewaffnete Männer sturmen die Bank, 16 Menschen werden Geiseln. Ein perfekt choreographierter Überfall, der sich wie ein einstudiertes Schauspiel anfühlt.
Der geniale Fluchtplan: Der geheime Tunnel · ab 27:01: Unter der Bank verborgen: Ein 170 Meter langer Tunnel, monatelang gegraben, mit Belüftung und Strom. Die perfekte Fluchtroute, die niemand erwartet.
Übermut führt zum Sturz: Ermittlung und Verhaftung · ab 44:01: Fingerabdrücke auf einem Belüftungsschlauch, die Garage als Link zur Familie, fehlerhafte Planung – der Plan bröckelt innerhalb von Wochen zusammen.
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