Genialität und Größenwahn liegen oft näher beieinander als man denkt – der fast perfekte Bankraub-Plan scheitert letztlich an der Überheblichkeit der Täter.
Die Folge erzählt vom größten Bankraub der deutschen Nachkriegsgeschichte: Am 27. Juni 1995 überfallen sechs Männer eine Commerzbank-Filiale in Berlin-Zehlendorf und nehmen 16 Menschen als Geiseln. Während die Polizei draußen verhandelt, plündern die Täter durch einen monatelang gegrabenen Tunnel 206 Schließfächer aus. Der ausgefeilte Plan gelingt zunächst, doch Übermut und kleine Fehler führen zu ihrer Verhaftung innerhalb von Wochen.
Zahlen & Fakten
17,2 Millionen D-Mark
Geldforderung der Täter an die Polizei (später reduziert auf zwölf Millionen)
5 Millionen D-Mark
Geldbetrag, den die Polizei tatsächlich zur Bank brachte
9,6 bis 16 Millionen D-Mark
Geschätzte Beute des Überfalls (offiziell 9,6 Mio., intern bis zu 16 Mio. angenommen)
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3,6 Millionen Mark
Beute, die beim Zahnarzt Bassam K. in Brandenburg gefunden wurde
27. Juni 1995
Datum des Banküberfalls in Berlin-Zehlendorf
16
Anzahl der Geiseln (6 Angestellte und 10 Kunden) während der 18-stündigen Geiselnahme
170 Meter
Länge des geplanten Fluchtunnels von der Garage zur Bank
206 von 400
Anzahl der aufgebrochenen Schließfächer in der Bank
20. Juli 1995
Datum der Verhaftung von drei weiteren Verdächtigen, etwa vier Wochen nach dem Überfall
13 Jahre
Haftstrafe für Khaled B., den Drahtzieher
12 Jahre
Haftstrafe für Derkam I., die rechte Hand des Drahtziehers
10 Jahre
Haftstrafe für Sebastian V., den deutschen Täter
2. Juni 2008
Verhaftung von Ali I. in Schweden, 13 Jahre nach dem Bankraub
11
Gesamtzahl der an dem Coup beteiligten Personen (unterschiedliche Rollen)
19 Jahre
Alter von Ali I. zum Tatzeitpunkt, als er von seinem Bruder zum Sandfahren angeworben wurde
Rubriken
Organisationen
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• VideoRTL-Fernsehfilm zum Bankraub (produziert kurz nach der Tat 1995)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeKIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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