Der Peloponnesische Krieg entfachte nicht nur Großschlachten zwischen Athen und Sparta, sondern löste in vielen Poleis verheerende Bürgerkriege aus, am dramatischsten sichtbar im Blutbad von Kerkira.
Die Folge erklärt, wie das Geflecht autonomer Stadtstaaten (Poleis) im 5. Jahrhundert v. Chr., die rivalisierenden Bündnissysteme Athens und Spartas und politische Gegensätze (Demokratie vs. Oligarchie) zum langjährigen Peloponnesischen Krieg führten. Sie beleuchtet sowohl die militärischen Unterschiede der Mächte als auch die sozialen Folgen: Lokalpolitische Spannungen eskalierten zu inneren Bürgerkriegen, exemplarisch geschildert am Massaker auf Kerkira.
Zahlen & Fakten
5. Jahrhundert v. Chr.
Zeitliche Einordnung des Peloponnesischen Kriegs und der dargestellten Ereignisse.
fast 30 Jahre
Laufzeit des Peloponnesischen Kriegs laut Einordnung in der Folge.
27 Jahre
An anderer Stelle wird die Dauer des Kriegs als 27 Jahre genannt.
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431 v. Chr.
Jahr, in dem der unmittelbare Ausbruch des Peloponnesischen Kriegs datiert wird.
427 v. Chr.
Jahr der gewalttätigen Eskalation und des Blutbads auf Kerkira.
350
Anzahl der Leichen, die laut Tukididis am Ende im Heraion von Kerkira lagen (‚350 Kerkireer‘).
1000
Anzahl der Kriegsgefangenen, die Korinther 433 v. Chr. auf Kerkira gemacht hatten (davon rund 250 freie Bürger).
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Wer spricht
KKatrin Meike-SedelmeierGAST
Katrin Meike-Sedelmeier recherchierte und schrieb die in der Folge vorgestellte historische Reportage über den Peloponnesischen Krieg und die Stasis auf Kerkira. Sie erläutert die Quellenlage, skizziert die politischen Lager vor Ort und erklärt die Abläufe, die zur gewaltsamen Eskalation und zum Massaker führten.
Alle Auftritte von Katrin Meike-Sedelmeier →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.