Verbrechen von nebenan
Verbrechen von nebenan
Verbrechen von nebenan

#179 Totenruhe

19. Juli 2026 · 1 Std. 36 Min.

Friedhöfe können Schauplätze schwerer Verbrechen sein: Zwei Fälle (Renate Böhm 1965, Nina 1999) zeigen, wie Nekrophilie, Leichenschändung und rechtliche/forensische Bewertungen Opfer, Ermittler und Angehörige langfristig prägen.

In dieser Folge sprechen Philipp Fleiter und Franziska Singer mit dem Bestatter Luis Bauer über zwei historische Fälle von Verbrechen, die auf Friedhöfen beginnen: der Mord an der elfjährigen Renate Böhm 1965 und der Leichenraub sowie die spätere Zerstückelung der 14-jährigen Nina 1999. Die Episode beleuchtet Tatablauf, Ermittlungen, psychologische Gutachten zu Nekrophilie sowie rechtliche Folgen und die Auswirkungen auf Familien und Gemeinden.

Organisationen

Themen & Erkenntnisse

Einführung und Vorstellung von Luis Bauer · ab 00:54
Fall 1 — Verschwinden und Mord an Renate Böhm (1965) · ab 04:35
Ermittlungen, Fund der Leiche und Täterbiografie (Kuno Peschel) · ab 11:47
Nekrophilie und rechtliche Einordnung (Störung der Totenruhe) · ab 26:37
Fall 2 — Leichenraub, Zerstückelung und Prozess gegen Hagen Mayer (1999–2001) · ab 51:26

Wer spricht

L
Luis BauerGAST

Bestatter aus Franken, aufgewachsen in einer Bestatterfamilie, aktiv auf Social Media und Autor des Buches 'Bestatters Diary'. Luis arbeitet öffentlichkeitswirksam an Aufklärung über Bestattungspraxis, betreibt einen Podcast mit seinem Vater ('um Leben und Tod') und bringt fachliche Perspektiven zu Fällen, Nekrophilie und Trauerarbeit in die Folge ein.

Alle Auftritte von Luis Bauer →

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.