Was bisher geschah - Geschichtspodcast
Was bisher geschah - Geschichtspodcast
Was bisher geschah - Geschichtspodcast

Rom, 110 n. Chr. (WBG Sommerurlaub 2026)

22. Juni 2026 · 32 Min.

Rom unter Kaiser Trajan ist die mächtigste Stadt der Welt, aber für die meisten ihrer über einer Million Einwohner ein Ort voller Armut, Gefahr und Ausbeutung.

Die Folge führt den Hörer anhand des römischen Satirikers Juvenal durch einen Tag im Rom des Jahres 110 n. Chr., der Zeit größter territorialer Ausdehnung unter Kaiser Trajan. Obwohl Rom politisches, wirtschaftliches und symbolisches Zentrum der antiken Welt ist, zeigt sich bei genauerem Hinsehen eine Stadt mit massiven sozialen Problemen: Mietskasernen mit Feuersgefahr, Verkehrschaos, Armut und Kontrolle durch ein System von Patronage und Massenunterhaltung. Die Episode verwebt historische Fakten mit literarischen Zeugnissen und zeitgenössischen Parallelen.

Rubriken

Organisationen

Themen & Erkenntnisse

Nächtliches Verkehrschaos und gefährliche Wohnverhältnisse · ab 05:35: Rom ist nachts wach durch Wagenverkehr und Viehtreiber. Die Bevölkerung wohnt in instabilen, brandgefährlichen Mietskasernen auf engstem Raum.
Das Forumsleben und das Patronage-System · ab 12:56: Roms Zentrum ist das Forum mit Tempeln, Basiliken und der Rostra. Ein System der morgendlichen Salutatio bindet Bürger an mächtige Patrone und dient als Machtdemonstration.
Massespiele und städtische Unterhaltung als Kontrollinstrument · ab 23:41: Tausende strömen zum Kolosseum für Tierhatzten und Hinrichtungen. Thermen dienen als Multifunktionszentren. Juvenal prägt das Konzept "Panem et Circenses".

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.