Die Demokratie ist fragiler, als sie uns erscheint – sowohl angesichts gegenwärtiger Bedrohungen durch die AfD als auch in der Kraft des persönlichen Einsatzes für Freiheit und Pluralismus.
In dieser Sachbuchfolge von »Was liest du gerade?« besprechen Maja Beckers und Alexander Cammann drei unterschiedliche, aber prägnante Werke: Thomas Arnold und Thomas Fuchs liefern mit »Das unersättliche Selbst« eine phänomenologische Analyse des Narzissmus als körperliche Erfahrung und gesellschaftliches Phänomen. Matthias Brandt eröffnet in seinem Buch »Nein sagen« eine persönliche und politische Reflexion über seine Eltern Willi und Ruth Brandt, deren antifaschistischer Widerstand ihn bewegt, sich angesichts der AfD-Bedrohung öffentlich zu äußern. Monique Wittig wird als radikale feministische Klassikerin vorgestellt, die bereits vor Judith Butler die Abschaffung von Geschlechterkategorien forderte.
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