Was mich bewegt – Der Automotive-Podcast
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Volkswagen und der Zukunftsplan 2030: Kann sich der Konzern aus der Krise sparen?

7. September 2026 · 37 Min.

Volkswagen hat dem Zukunftsplan 2030 zugestimmt: Der Konzern plant große Einschnitte (Stellenabbau, geringeres Produktionsvolumen) und zugleich hohe Investitionen in Zukunftstechnologien.

In der Folge erläutern Pascal Nagel und Yannick Tiedemann die Eckpunkte des einstimmig beschlossenen Zukunftsplans 2030 von Volkswagen und diskutieren dessen Folgen für Werke, Beschäftigung und Strategie. Kernpunkte sind ein Ausbau der Profitabilität bei gleichzeitigem Abbau von rund 100.000 Stellen und einer Ausrichtung auf rund 9 Millionen Jahresproduktion. Der Plan kombiniert Einsparmaßnahmen mit milliardenschweren Investitionen in F&E und neue Technologien; Experteneinschätzungen liefert Frank Schwope.

Zahlen & Fakten

9 %

Operatives Umsatzrenditeziel von Volkswagen bis zum Jahr 2030.

3,8 %

Operative Umsatzrendite von Volkswagen im letzten Halbjahr (als Vergleichswert zum Zielwert).

50 %

Geplante Reduzierung des Modellportfolios von Volkswagen bis 2035 (minus 50 Prozent).

Weitere 5 Zahlen & Fakten anzeigen

75 %

Angestrebte Verringerung der Angebotskomplexität im Konzern (minus 75 Prozent).

3 %

Cupra‑Ziel: Marktanteil in Europa von 3 Prozent bis 2030.

100.000

Geplanter Stellenabbau bei Volkswagen innerhalb weniger Jahre (insgesamt rund 100.000 Arbeitsplätze).

50.000

Zusätzlicher Stellenabbau neben der Ende 2024 bereits angekündigten Reduktion von 50.000 Stellen bei Volkswagen.

500.000

Vom Konzern genannte geschätzte jährliche Überkapazität von circa 500.000 Fahrzeugen in Deutschland/Europa.

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Kernaussagen des Zukunftsplans 2030: Stellenabbau, Volumenbegrenzung und Profitabilitätsziele · ab 00:14: Zukunftsplan: rund 100.000 Stellenabbau, Produktionsziel ~9 Mio. Fahrzeuge/Jahr und Profitabilitätsziel 9 % bis 2030.
Unsicherheit um deutsche Werke und mögliche Nachnutzungen (Emden, Zwickau, Hannover, Neckarsulm; Osnabrück-Verkauf) · ab 06:05: Vier deutsche Werke sind gefährdet, Werksschließungen wurden vertagt; Osnabrück-Verkauf an Aurelius Capital geprüft.
Konzernstruktur, Markenstrategie und Technologie-Fokus – Einordnung durch den Experten Frank Schwope · ab 22:27: Aufsichtsrat will schlankere Konzernstruktur; Seat unklar; Experte Schwope empfiehlt Fokus auf Batterien und autonomes Fahren.

Wer spricht

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Frank SchwopeGAST

Frank Schwope ist Automotive Consultant und Lehrbeauftragter für Automotive Management an der FHM Berlin; er ordnet im Gespräch die Einigung im VW‑Aufsichtsrat ein, bewertet die Entscheidung als Etappensieg für das Management, diskutiert Risiken für Standorte und empfiehlt strategische Schwerpunkte wie Batteriefertigung und Kooperationen im Bereich autonomes Fahren.

Alle Auftritte von Frank Schwope

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

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