Engin Czartik zeigt, dass sich Problem‑Schulen durch 'zugewandte Autorität' — klare Regeln kombiniert mit Empathie, Präsenz und Verantwortung der Schulleitung — nachhaltig stabilisieren lassen.
Im Gespräch mit der WDR‑Moderatorin Schöning erläutert Engin Czartik, wie er zwei als schwierig geltende Berliner Schulen beruhigt und wieder handlungsfähig gemacht hat. Er betont die Kombination aus klaren Regeln, spürbaren Konsequenzen und gleichzeitiger Nähe zu den Schülerinnen und Schülern sowie die Bedeutung von Präsenz, Vertrauensvorschuss und strukturellen Angeboten wie unbenoteten Begegnungsräumen. Czartik verknüpft seine persönliche Biografie mit praktischen Maßnahmen und fordert, schulische Führung und Rahmenbedingungen stärker auf Beziehungsarbeit und Mindset auszurichten.
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Schulleiter, der in Berlin mehrere sogenannte Problemschulen übernommen und stabilisiert hat (u. a. die Friedrich-Berges-Schule in Friedenau). Er setzt auf ‚zugewandte Autorität‘, Präsenz, klare Regeln, Empathieangebote und sprachliche Förderung. Czartik betont Führung, Selbstführung und radikales Vertrauen; er wechselt in eine Funktion in der Bildungsverwaltung und spricht über ein im Entstehen begriffenes Buch.
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