WDR 5 Neugier genügt
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Iryna Fingerova — Zwischen Krieg und Heimat

18. August 2026 · 23 Min.

Irina Fingerowa schildert in ihrem Roman Zugwind die Lebensrealität ukrainischer Geflüchteter und zeigt, wie Krieg, Migration und Mehrsprachigkeit Identität, Gesundheit und Alltag prägen.

Die Autorin und Ärztin Irina Fingerowa spricht über die persönlichen Folgen des Krieges für Ukrainerinnen und Ukrainer, die Erfahrung des Verlusts von Heimat und Sprache sowie über die Entstehung ihres Romans Zugwind. Sie erklärt, warum der Titel eine Metapher für Durchlässigkeit und Verwundbarkeit ist, beschreibt psychosomatische Beschwerden bei Geflüchteten und reflektiert ihre eigene Mehrsprachigkeit, jüdische Identität und das Schreiben als Widerstand und Lebensgestaltung. Abschließend nennt sie Lesetermine und ihre Pläne für ein neues Buch.

Organisationen

Themen & Erkenntnisse

Krieg, persönliche Betroffenheit und Alltag im Exil · ab 00:24
Entstehung des Romans 'Zugwind' und Mehrsprachigkeit · ab 04:59
Ärztliche Beobachtungen: psychosomatische Folgen, Integration und Identität · ab 12:41

Wer spricht

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Irina FingerowaGAST

Irina Fingerowa ist in Odessa aufgewachsen, lebt in Dresden und arbeitet als Ärztin sowie Schriftstellerin. Sie kam 2018 nach Deutschland, ist Mutter einer Tochter, schrieb Romane, Kurzgeschichten und Kinderbücher und veröffentlichte den Roman 'Zugwind', in dem sie Erfahrungen von ukrainischen Geflüchteten literarisch verarbeitet. In der Sendung spricht sie über Mehrsprachigkeit, psychosomatische Folgen des Krieges und ihre jüdische Identität.

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