Achtsamkeit kann kurzfristig individuell helfen, darf aber nicht zur neoliberalen Ideologie werden, die Verantwortung ins Individuum verlagert und politische Ursachen von Stress überdeckt, warnt Katrin Fischer.
Katrin Fischer schildert aus persönlicher Erfahrung und Analyse, wie Achtsamkeit von alten Praxisformen zur milliardenschweren Industrie wurde und heute oft als Allheilmittel gegen Stress verkauft wird. Sie kritisiert, dass dadurch strukturelle Probleme wie Prekarisierung, Wohnungsnot und der Abbau sozialer Sicherungen entpolitisiert werden. Gleichzeitig räumt sie ein, dass Praktiken wie Qigong und Yoga im Alltag regulierend wirken, diese jedoch keine politischen Reformen ersetzen können.
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Wer spricht
KKatrin FischerGAST
Autorin und Podcasterin, Autorin des Buches 'Achtsam geht die Welt zugrunde' (Hansa Blau) und Produzentin des Podcasts 'Erschöpfung statt Gelassenheit'. Sie praktiziert seit rund zwölf Jahren Qigong und verbindet persönliche Erfahrungen mit politischer Kritik an der Kommerzialisierung und Ideologisierung von Achtsamkeit, insbesondere im Kontext neoliberaler Deregulierung, Wohnungsmarktentwicklung und Care-Lasten für Frauen.
Alle Auftritte von Katrin Fischer →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.