Die Erinnerung an die Niederlage an der Allia am 18. Juli prägte Roms kollektives Gedächtnis und wurde kulturell sowie politisch zur Verarbeitung und Lehre genutzt.
Die Folge rekonstruiert die Niederlage der Römer an der Allia (18. Juli, 390 v. Chr.), die Plünderung Roms und die späteren Mythen (wie die Gänse der Juno). Sie erklärt, wie das Ereignis als Dies Alliensis im Kalender verankert wurde und Jahre später literarisch und politisch – etwa in Livius’ Erzählung von Camillus – zur Stärkung römischer Resilienz und zur Legitimation politischer Handlungen diente. Interviews mit Fachleuten ordnen Ursachen, Überlieferung und Wirkung ein.
Zahlen & Fakten
18. Juli
Datum des Dies Alliensis, Erinnerungstag der Schlacht an der Allia
390 v. Chr.
Jahresangabe der Niederlage an der Allia (nach Livius)
1000 Pfund Gold
Höhe des in der Erzählung geforderten Lösegelds für Rom
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3
Anzahl der Male, die Rom in seiner über 1000-jährigen Geschichte laut Beitrag erobert wurde
400 Jahre
Von Livius angenommene Zyklusdauer, in der sich Wendepunkte der römischen Geschichte wiederholen (z. B. Romulus–Camillus–Augustus)
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
MMarfa HeimbachHOST
Marfa Heimbach ist die Autorin und Sprecherin dieser WDR Zeitzeichen-Folge. Als recherchierende Autorin präsentiert sie die Geschichte der Schlacht an der Allia, führt durch Archivquellen und Interviews und ordnet die Überlieferung sowie die kulturelle und politische Wirkung des Ereignisses im römischen Gedächtnis ein.
Alle Auftritte von Marfa Heimbach →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.