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Dies Alliensis - der verfluchte 18. Juli im altem Rom

18. Juli 2026 · 15 Min.

Die Erinnerung an die Niederlage an der Allia am 18. Juli prägte Roms kollektives Gedächtnis und wurde kulturell sowie politisch zur Verarbeitung und Lehre genutzt.

Die Folge rekonstruiert die Niederlage der Römer an der Allia (18. Juli, 390 v. Chr.), die Plünderung Roms und die späteren Mythen (wie die Gänse der Juno). Sie erklärt, wie das Ereignis als Dies Alliensis im Kalender verankert wurde und Jahre später literarisch und politisch – etwa in Livius’ Erzählung von Camillus – zur Stärkung römischer Resilienz und zur Legitimation politischer Handlungen diente. Interviews mit Fachleuten ordnen Ursachen, Überlieferung und Wirkung ein.

Rubriken

Themen & Erkenntnisse

Schlacht an der Allia und Einfall in Rom · ab 00:30
Mythen, Rituale und Anekdoten (Gänse, Gewichte, Vaevictis) · ab 06:37
Kollektives Gedächtnis, Dies Alliensis und die politische Nutzung · ab 09:12

Wer spricht

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Marfa HeimbachHOST

Marfa Heimbach ist die Autorin und Sprecherin dieser WDR Zeitzeichen-Folge. Als recherchierende Autorin präsentiert sie die Geschichte der Schlacht an der Allia, führt durch Archivquellen und Interviews und ordnet die Überlieferung sowie die kulturelle und politische Wirkung des Ereignisses im römischen Gedächtnis ein.

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