Skandal und Startschuss: "Nicht der Homosexuelle ist pervers ..."
3. Juli 2026 · 15 Min.
Rosa von Braunheims Film „Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt“ löste 1971/72 einen Medienskandal aus und wurde zum Startschuss für die Schwulen‑ und Lesbenbewegung.
Jana Scholten erzählt, wie Rosa von Braunheims Film 1971 auf der Berlinale für Aufsehen sorgte: formal als Stummfilm gedreht, mit einem radikalen Kommentar, der die gesellschaftliche Lage von Homosexuellen kritisierte. Die anschließende Diskussion um Ausstrahlung und Zensur (WDR/ARD) machte den Film bundesweit bekannt. Dadurch outeten sich viele Betroffene und gründeten Aktionsgruppen; der Film wirkte als Katalysator für die sich formierende Bewegung.
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Wer spricht
JJana ScholtenHOST
Autorin des Beitrags, die die Recherche und Erzählung des WDR Zeitzeichen-Stücks liefert und den historischen Ablauf sowie die Stimmen der Beteiligten zusammenführt.
Alle Auftritte von Jana Scholten →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.