Das Geschäftsklima in Ostdeutschland steigt leicht, bleibt aber auf einem insgesamt schwachen Niveau.
Das Ifo-Institut Dresden sieht im Juli eine leichte Verbesserung des Geschäftsklimas in Ostdeutschland, getragen vor allem von besseren Erwartungen im verarbeitenden Gewerbe sowie mehr Optimismus im Handel und Bau. Gleichzeitig kühlt das Geschäftsklima im Dienstleistungssektor ab. Teilbereiche profitieren von Sonderausgaben, etwa in Rüstung und der Chip-Produktion in Dresden, doch die Gesamtentwicklung bleibt verhalten. Hauptproblem ist die schwache Wirtschaftsstruktur mit vielen kleinen Betrieben, die anfälliger für Konjunkturschwächen sind.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
JJoachim RagnitzGAST
Wirtschaftsforscher am Dresdner IFO‑Institut, der Zweifel an der Angemessenheit hoher Subventionen für Chipfabriken äußert.
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