
Die Weltwirtschaft hat die ersten sechs Monate des Kriegs zwischen den USA und dem Iran überraschend gut verkraftet, warnt Klaus-Jürgen Gern aber vor anhaltenden Risiken für Ölpreise und Inflation.
Klaus-Jürgen Gern vom Institut für Weltwirtschaft in Kiel erklärt, dass die wirtschaftlichen Effekte des Iran-Kriegs bislang moderater ausgefallen sind als befürchtet. Strategische und private Ölreserven sowie ein deutlicher Rückgang des Ölverbrauchs haben Angebotslücken abgefedert. Zusätzlich stützen Investitionen, insbesondere durch den KI-Boom, das Wachstum. Gern mahnt jedoch, dass eine anhaltende Sperre der Straße von Hormuz und schwindende Reserven zu erneuten Preissteigerungen und Inflationsdruck führen könnten.
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Wer spricht
KKlaus-Jürgen GernGAST
Experte für globale Konjunkturprognosen am Institut für Weltwirtschaft in Kiel. Im Interview analysiert er sechs Monate nach Kriegsbeginn die wirtschaftlichen Folgen, erklärt, wie strategische und private Reserven sowie ein sinkender Ölverbrauch die Angebotslücke abfederten, nennt den KI-Investitionsschub als stützenden Wachstumsfaktor und warnt vor den Folgen einer anhaltenden Sperre der Straße von Hormuz.
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