Forschungsreise Arktis: Station Tara driftet ein Jahr lang im Eis
25. August 2026 · 12 Min.
Dr. Julia Regnery berichtet, dass die Tara Polarstation ein Jahr im arktischen Meereis driftet, um kontinuierliche Messungen zur Klimaveränderung in der Arktis durchzuführen.
In dem Gespräch mit Astrid Meisoll schildert Dr. Julia Regnery (AWI) die gestartete Expedition: Die Tara Polarstation lässt sich in der zentralen Arktis einfrieren, um ein Jahr driftend Daten zu Meereis, Schnee, Atmosphärenpartikeln und Verschmutzung zu sammeln. Ein internationales Team von zwölf Personen betreut etwa 220 Arbeitsprotokolle; an Bord gibt es Labore und einen Moonpool. Das Projekt ist als 20-Jahres-Programm mit zehn geplanten Drifts angelegt, um vor allem Winterdatenlücken der Arktis zu schließen und Folgen für Biodiversität und Europa zu klären.
Zahlen & Fakten
12
Anzahl der Forschenden und Besatzungsmitglieder an Bord
220
Ungefähr Anzahl der Arbeitsprotokolle, die von den sechs Wissenschaftlern betreut werden
1,60 m
Durchmesser des Moonpools im Schiff
Weitere 7 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
1.000 Meter
Maximale Höhe, auf die Messgeräte mit dem Fesselballon (Helikite) getragen werden sollen
20 Jahre
Geplante Projektlaufzeit des Tara-Polarstation-Programms
10
Geplante Anzahl von Drifts innerhalb des 20-Jahres-Programms
mindestens 8 Monate
Voraussichtliche Dauer des Überwinterns bzw. früheste Rückkehrzeit
145° Ost, 80° Nord
Angaben zum Treffpunkt mit dem chinesischen Eisbrecher Shulong 2
26 Meter
Ungefährangabe zur Länge des Schiffs
4 °C
Ungefährer Temperaturanstieg in der Arktis in den letzten Jahren laut Interview
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
DDr. Julia RegneryGAST
Atmosphärenchemikerin am Alfred-Wegener-Institut (AWI) Bremerhaven. Sie ist Teilnehmerin der Tara-Polarstation-Expedition, zuständig für Atmosphärenmessungen und Meereisprojekte, hat 2013 in der Antarktis überwintert und war an der MOSAiC-Expedition 2019/2020 beteiligt.
Alle Auftritte von Dr. Julia Regnery →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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