Temperaturanstieg - Schellenberger Eishöhle wegen Eisschmelze geschlossen
25. August 2026 · 6 Min.
Die Schellenberger Eishöhle ist wegen starkem Eisverlust und einer einsturzgefährdeten Eisbrücke derzeit geschlossen; Höhlenforscher Andreas Plitsch warnt vor akuter Lebensgefahr und einem langfristigen Rückgang des Eises.
Die Folge berichtet über die Schließung der Schellenberger Eishöhle: eine durch Schmelze entstandene Eisbrücke über dem Führungsweg ist einsturzgefährdet, weshalb die Höhle aus Sicherheitsgründen gesperrt wurde. Höhlenforscher Andreas Plitsch erklärt, dass seit 2013 halbjährliche Messungen erhebliche Eisverluste zeigen und der Permafrost verschwunden ist. Es gibt Berichte über unbefugte Besucher, weshalb dringend vor dem Betreten gewarnt wird. Plitsch nennt unterschiedliche Zeithorizonte für die Besucheröffnung und warnt vor einem jüngsten, deutlichen Temperaturanstieg.
Zahlen & Fakten
25
Berichtete Anzahl unbefugter Besucher in der Höhle (ein Vorfall laut Aussage)
0,5–1 m
Eisverlust im unteren Bereich der Höhle seit 2013 (halbjährliche Messungen)
5 m
Maximaler Eisverlust in der Angermeierhalle (oberer Bereich) seit 2013
Weitere 4 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
30 cm
Eisverlust allein im letzten Winter
1–2 Jahrzehnte
Geschätzte verbleibende Existenz des Höhleneises laut Interview
1 Jahr
Eine der genannten möglichen Zeitspannen, wie lange die Höhle als Besucherhöhle noch bestehen könnte
5 Jahre
Eine der genannten möglichen Zeitspannen, wie lange die Höhle als Besucherhöhle noch bestehen könnte
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
AAndreas PlitschGAST
Höhlenforscher und Leiter der Arbeitsgruppe „Klimatologie extremer Standorte“ an der Ruhr-Universität Bochum; im Interview erläutert er halbjährliche Messungen in der Schellenberger Eishöhle seit 2013, berichtet über Eisverluste, Permafrostrückgang und jüngst starke Temperaturanstiege sowie die Gefahren für Besucher.
Alle Auftritte von Andreas Plitsch →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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