Forschungsreise Ecuador: Geheimnisse der Regenwälder lüften
31. Juli 2026 · 8 Min.
Ehemalige Agrarflächen in Ecuador können sich unter günstigen Bedingungen innerhalb von Jahrzehnten zu artenreichen Regenwäldern erholen; der Schutz verbleibender intakter Wälder als Quellen ist dafür jedoch entscheidend.
Prof. Nico Blüthgen (TU Darmstadt) beschreibt seine Feldarbeit im ecuadorianischen Regenwald – von der modernen Forschungsstation bis zu mehrtägigen Exkursionen mit Hängematten. Methodisch vergleicht sein Team Flächen unterschiedlichen Regenerationsalters (1–38 Jahre) mit intakten Urwäldern und nutzt Verfahren wie Soundrecorder, Wildkameras und genetische Analysen. Die in Nature veröffentlichte Studie zeigt, dass sich Artengemeinschaften und Interaktionsnetzwerke in vielen Fällen innerhalb von 20–30 Jahren wiederherstellen können, sofern intakte Wälder als Quellpopulationen vorhanden sind. Blüthgen betont daher den dringenden Schutz verbliebener intakter Wälder.
Zahlen & Fakten
100 %
Typische Luftfeuchtigkeit im Regenwald.
1–38 Jahre
Altersspanne der untersuchten regenerierenden Flächen, die mit Urwäldern verglichen wurden.
20–30 Jahre
Zeitspanne, in der sich die Artengemeinschaften und Interaktionsnetzwerke in vielen Fällen wieder vollständig herstellen.
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• ArtikelArtikel in Nature (Veröffentlichung im April zur Wiederbesiedlung und Resilienz tropischer Wälder)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
NNico BlüthgenGAST
Professor an der TU Darmstadt mit Forschungsschwerpunkt auf Biodiversität und Resilienz tropischer Regenwälder; leitet Feldstudien in Ecuador, untersucht Regenerationsprozesse von Flora und Fauna sowie deren Interaktionsnetzwerke und hat Ergebnisse im Fachmagazin Nature veröffentlicht.
Alle Auftritte von Nico Blüthgen →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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