„Früher war es auch warm“: Daten zu gefühlten Wahrheiten im Netz
30. Juni 2026 · 7 Min.
Die Hitze wird objektiv gemessen häufiger, länger und intensiver – alte Hitzerekorde aus Archivmeldungen sind vielfach Missinterpretationen, die Skepsis gegenüber dem Klimawandel jedoch psychologisch hartnäckig verankert.
Die Folge beleuchtet die Diskrepanz zwischen wissenschaftlichen Fakten zur Zunahme von Hitzeextremem und hartnäckigen „Gegenerzählungen" in sozialen Medien. Dabei werden Daten zu Hitzetagen in Deutschland präsentiert, die dramatische Zunahme des globalen Hitzestresses seit den 1970er Jahren erläutert und gezeigt, wie alte Zeitungsschlagzeilen aus dem Kontext gerissen werden. Die Rolle der Attributionsforschung verdeutlicht den menschengemachten Anteil an gegenwärtigen Hitzewellen. Abschließend werden notwendige Anpassungsmaßnahmen auf kommunaler Ebene diskutiert.
Zahlen & Fakten
100 Milliarden Euro
Sondervermögen des Bundes, das laut Bundesumweltminister Carsten Schneider für Hitzeschutzmaßnahmen zur Verfügung steht
30 Grad Celsius
Schwellenwert für die Definition eines heißen Tages nach dem Deutschen Wetterdienst
1 Milliarde Menschen
Zusätzliche Anzahl von Menschen, die heute von extremer Hitze betroffen sind im Vergleich zu den 1970er Jahren
Weitere 1 Zahl & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
1951–1990: 1 Jahr; danach: 13 Jahre; 2010–2024: 9 Jahre
Anzahl der Jahre mit über 10 Hitzetagen in Deutschland – Zeitvergleich zeigt dramatische Zunahme
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudieStudie in Nature Climate Change über gefühlte Temperatur und Hitzestress
• StudieDeutsche Wetterdienst: Definition und Daten zu Hitzetagen in Deutschland
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
JJanina SchreiberGAST
Redakteurin aus der ARD-Klimaredaktion, die die Oxfam-Auswertung und die mit Ölkonzernen verbundenen Klimaschäden erläutert.
Alle Auftritte von Janina Schreiber →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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