Der KI-Boom führt zu einem stark wachsenden Rohstoff- und Energiebedarf für Rechenzentren, der Nachfrage und geopolitische Abhängigkeiten bei Metallen wie Kupfer, Aluminium und kritischen Seltenen Erden deutlich erhöhen wird.
In dieser Folge erklärt Matthias Klapp, dass künstliche Intelligenz weit mehr braucht als Chips und Strom: der rasche Ausbau von Rechenzentren erhöht den Bedarf an zahlreichen Metallen und Infrastrukturkomponenten. Er stützt sich unter anderem auf Analysen von Wood McKenzie und Daten des United States Geological Survey (USGS), die steigende Metall- und Stromnachfrage dokumentieren. Daraus ergeben sich Produktions-, Versorgungs- und geopolitische Risiken sowie Anlageüberlegungen für strategische Beimischungen in Rohstoffwerte.
Zahlen & Fakten
8–10 % p.a.
Erwartetes jährliches Nachfragewachstum für Kupfer und Aluminium in Rechenzentren (laut Wood McKenzie)
0,6–0,9 Mio. t/Jahr
Geschätzter Aluminiumverbrauch innerhalb von Rechenzentren pro Jahr
12 %
Prognose, dass Rechenzentren bis 2028 bis zu 12 % des gesamten US‑Stromverbrauchs ausmachen könnten
Weitere 15 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
100 %
Importabhängigkeit der USA bei Tantal, Arsen, Flussspat, Gallium, Germanium und Indium (laut USGS)
80 %
Importabhängigkeit bei Seltenen Erden (laut USGS)
85 %
Importabhängigkeit bei Platin (laut USGS)
73 %
Importabhängigkeit bei Zinn (laut USGS)
64 %
Importabhängigkeit bei Silber (laut USGS)
47 %
Importabhängigkeit bei Aluminium (laut USGS)
45 %
Importabhängigkeit bei Kupfer (laut USGS)
99 %
Anteil der Galliumproduktion, der laut Podcast in China stattfindet (im Kontext Raumfahrt/Space‑Sektor genannt)
77 %
Anteil der Graphitproduktion in China
70 %
Anteil der Titanproduktion in China
69 %
Anteil der Seltenen‑Erden‑Produktion in China
0,4 %
Anteil der Rohstoffaktien an der gesamten Börsenmarktkapitalisierung
3–4×
Mögliche Steigerung des gesamten Metallverbrauchs, wenn Infrastruktur und Netz berücksichtigt werden (Angabe des Hosts)
3×
Die Stromnachfrage von Rechenzentren ist zwischen 2014 und 2024 laut USGS etwa verdreifacht worden
15–20 GW → 20–33 GW
Erwarteter Anstieg der durch Rechenzentren ausgelösten jährlichen Stromkapazitätszubauten (Angabe im Podcast, Quelle: Wood McKenzie)
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudieWood McKenzie
• StudieUnited States Geological Survey (USGS)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
MMatthias KlappHOST
Im Transkript als Matthias Klapp genannt: Gastgeber der Sendung 'Wissenschaft Geld' und aktiver Vortragender zu Geldanlage. Er spricht aus Sicht eines Honorarberaters über Anlagestrategien, Risikoprofile, Diversifikation und regelbasierte Vermögensverwaltung und benennt praktische Umsetzungsprinzipien.
Alle Auftritte von Matthias Klapp →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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