KI-Rechenzentren werden zum globalen Rohstoffhunger führen, der den Metallbedarf um das Drei- bis Vierfache übersteigt und an der Börse derzeit völlig unterschätzt wird.
Matthias Krapp behandelt die massive und oft übersehene Rohstoffnachfrage des KI-Booms. Der Fokus liegt nicht auf Chips und Software, sondern auf die physische Infrastruktur: Rechenzentren benötigen enorm viel Kupfer, Aluminium, seltene Erden und andere kritische Metalle für Leitungen, Kühlsysteme und Stromversorgung. Mit Daten von Wood McKenzie und der US Geological Survey zeigt die Folge, dass sich die Stromnachfrage von Rechenzentren 2014–2024 verdreifacht hat und bis 2028 12% des US-Stromverbrauchs ausmachen könnte. Diese Abhängigkeit, besonders der USA von Importen kritischer Rohstoffe, schafft neue geopolitische Spannungen und Investitionschancen im Rohstoffsektor.
Zahlen & Fakten
0,4%
Anteil von Rohstoffaktien an der gesamten Börsenmarktkapitalisierung
55%
Anteil des internen Aluminiumverbrauchs in Rechenzentren für Kühlsysteme
25%
Anteil des Aluminiumverbrauchs in Rechenzentren für Serverschränke
Weitere 24 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
8–10%
Erwartetes jährliches Nachfragewachstum für Kupfer und Aluminium pro Jahr
0,6 bis 0,9 Millionen Tonnen
Geschätzter Aluminiumverbrauch innerhalb von Rechenzentren pro Jahr
12%
Erwarteter Anteil von Rechenzentren am gesamten USA-Stromverbrauch bis 2028
100%
US-Importabhängigkeit bei Tantal, Arsen, Flussspat, Gallium, Germanium und Indium
85%
US-Importabhängigkeit bei Platin
80%
US-Importabhängigkeit bei seltenen Erden
73%
US-Importabhängigkeit bei Zinn
64%
US-Importabhängigkeit bei Silber
47%
US-Importabhängigkeit bei Aluminium
45%
US-Importabhängigkeit bei Kupfer
2,7%
Anteil der Goldbestände bei privaten Investoren
99%
Anteil der Gallium-Produktion in China
77%
Anteil der Grafit-Produktion in China
70%
Anteil der Titan-Produktion in China
69%
Anteil der seltenen-Erden-Produktion in China
42%
US-Anteil an Helium- und seltenen Gasen
21%
US-Anteil an Ölreserven
10%
Russlands Anteil an Ölreserven
10,9%
Saudi-Arabiens Anteil an Ölreserven
1 bis 5 Prozentpunkte
Mögliche Erhöhung der Gesamtrendite durch Beimischung von 2–5% Rohstoffen
15 bis 20 Gigawatt
Aktuelle jährliche Stromkapazitätszubauten durch Rechenzentren
30 bis 33 Gigawatt
Erwartete zukünftige jährliche Stromkapazitätszubauten durch Rechenzentren
3 bis 4 mal
Multiplizierung des Metallverbrauchs wenn Strom, Infrastruktur, Umspannwerke und Netzstärkung berücksichtigt werden
2014 bis 2024
Zeitraum in dem sich die Stromnachfrage von Rechenzentren verdreifacht hat
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudieWood McKenzie Analyse zum Metallverbrauch von KI-Rechenzentren
• StudieUnited States Geological Survey (USGS) Bericht zur Stromnachfrage und Rohstoffabhängigkeit der USA
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
MMatthias KrappHOST
Gründer und Geschäftsführer der Abatus Beratung, Finanzberater und Honorarberater mit Schwerpunkt auf individuelle Anlagestrategie, Geldanlage und Finanzplanung. Moderator des Podcasts "Wissen schafft Geld", Autor des Buchs "Keine Angst vor Geld" und Verfechter eines regelbasierten, wissenschaftlichen Ansatzes zur Vermögensaufbau jenseits von Einheitslösungen wie reinen ETF-Strategien.
Alle Auftritte von Matthias Krapp →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.