Jürg Grossen: Hat die Schweiz ein Wasserproblem?
14. August 2026 · 27 Min.
Jürg Grossen fordert angesichts Hitzesommer und Extremtrockenheit eine nationale Wasserstrategie mit Messpflichten, neuen Multifunktionsspeichern und einer Kältestrategie zur Anpassung an den Klimawandel.
David Karasek befragt Jürg Grossen (GLP-Präsident) zu den Folgen des Hitzesommers für die Schweiz. Grossen erklärt die dringende Notwendigkeit von Wasserspeichern in Gletschervorfeldern, einer landesweiten Erfassung des Wasserverbrauchs und klaren gesetzlichen Vorgaben. Zudem verlangt er eine nationale Kältestrategie für städtische Kühlung und erläutert die Rolle von Solar- und Wasserkraft in der Energieversorgung. Abschliessend spricht er über die politische Lage der GLP und die strategische Agenda seiner Partei.
Zahlen & Fakten
17 %
Anteil der Solarenergie an der Schweizer Stromversorgung (aktuell laut Grossen)
7,6 %
Aktueller Wähleranteil der GLP laut Grossen
über 300'000
Anzahl installierter Solaranlagen in der Schweiz (Stand laut Grossen)
Weitere 3 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
60 Terawattstunden
Jährlicher Strombedarf der Schweiz (von Grossen als Vergleich genannt)
1,3 Terawattstunden
Aktueller jährlicher Zubau an Solarstrom (von Grossen genannt, als Orientierung)
2–2,5 Terawattstunden
Zielhafter jährlicher Zubau an Solarstrom, den Grossen für die Zielerreichung fordert
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• Bundesamt für Umwelt (Aussage, dass Verwaltung und Behörden an einer nationalen Wasserstrategie arbeiten)
• RechtStromgesetz (gesetzliche Vorgaben/Ziele zum Ausbau erneuerbarer Energien)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
DDavid KarasekHOST
David Karasek ist Journalist und Moderator bei SRF und Gastgeber des 'Tagesgespräch'. In der Sommerserie «25 Jahre Tagesgespräch» führt er das Interview vor Ort in Brüssel, stellt Fragen zur Bedeutung des Jubelparks und moderiert das Gespräch mit dem SRF-EU-Korrespondenten.
Alle Auftritte von David Karasek →JJürg GrossenGAST
Jürg Grossen ist Präsident der Grünliberalen Partei (GLP) und Nationalrat; er spricht im Interview über die Folgen des Hitzesommers, fordert eine nationale Wasserstrategie mit Messpflichten und Speichern, eine Kältestrategie für Städte sowie den Ausbau erneuerbarer Energien.
Alle Auftritte von Jürg Grossen →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
Ähnliche Folgen
Zukunft? – Der Podcast von SRF · 12. Aug. 2026
Erich Fischer: «Die Dürre ist intensiver als die historische»
Die aktuelle Dürre ist durch wärmere Luft und schwindende Gletscher intensiver als historische Dürren; Worst‑Case‑Szenarien zeigen erhebliche Risiken für Hitzeextreme, Wasserversorgung und Infrastruktur, weshalb Forschung und Politik stärker auf Anpassung und Emissionsreduktion setzen müssen.

RONZHEIMER. · 14. Aug. 2026
Der große Hitze-Irrtum der Deutschen. Mit Jörg Kachelmann
Jörg Kachelmann warnt vor den gesundheitlichen und gesellschaftlichen Folgen extremer Hitze, kritisiert Medien, Politik und Aberglauben und fordert sofortige, pragmatische Schutzmaßnahmen wie Kühlung von Pflegeeinrichtungen und bessere Aufklärung.
Was jetzt? · 17. Aug. 2026
SPD-Minister machen mit Klimaaktionsplan Druck auf die Union
SPD-Bundesminister:innen legen ein Aktionspapier vor, das Klimaanpassung durch ein bundeseinheitliches Sofortprogramm stärken und als Gemeinschaftsaufgabe ins Grundgesetz schreiben will; zudem berichtet die Folge über Proteste gegen große KI‑Rechenzentren in den USA.
Presseschau · 14. Aug. 2026
14. August 2026 - Die Wirtschaftspresseschau
Die Dürre gefährdet die heimische Landwirtschaft und Versorgungssicherheit; sie erfordert Unterstützung und Anpassungsmaßnahmen, während Steueranreize aktuell wenig genutzt werden.
Wirtschaft und Gesellschaft – DLF · 14. Aug. 2026
Dürre-Sommer – Stress für die Landwirtschaft/ Kohleausstieg später?
Dürre und Hitze setzen Landwirtschaft und Logistik massiv unter Druck; zugleich verzögert sich die Entscheidung über den vorgezogenen Kohleausstieg wegen Unsicherheit über Ersatzkapazitäten.
@mediasres – Deutschlandfunk · 11. Aug. 2026
Meinung: Berichten in der Klimakrise - Journalisten müssen mehr hinterfragen
Ann-Kathrin Büsker fordert, dass Journalistinnen und Journalisten mehr klimabezogenes Basiswissen erwerben und Regierungshandeln kritisch hinterfragen.