Erich Fischer: «Die Dürre ist intensiver als die historische»
12. August 2026 · 28 Min.
Die aktuelle Dürre ist durch wärmere Luft und schwindende Gletscher intensiver als historische Dürren; Worst‑Case‑Szenarien zeigen erhebliche Risiken für Hitzeextreme, Wasserversorgung und Infrastruktur, weshalb Forschung und Politik stärker auf Anpassung und Emissionsreduktion setzen müssen.
Im Gespräch erklärt Erich Fischer, Klimatologe an der ETH Zürich und Hauptautor des Weltklimaberichts, warum die diesjährige Dürre tiefer greift als frühere Trockenperioden. Er erläutert physikalische Grenzen für Hitzerekorde, Worst‑Case‑Prognosen für Temperatur- und Dauerextreme sowie die Rolle schwindender Gletscher für Flusspegel. Fischer spricht auch über Starkregen, Anpassungsprojekte wie NCCR Klimplus und die Bedeutung von Emissionsreduktionen zur Eindämmung zukünftiger Risiken. Karoline Arn moderiert das Gespräch im Tagesgespräch.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
EErich FischerGAST
Klimaforscher an der ETH Zürich mit Fokus auf Hitzeextreme und deren Auswirkungen in der Schweiz. Er analysiert die Folgen des Klimawandels und trägt durch Medienauftritte zu Katastrophenforschung bei.
Alle Auftritte von Erich Fischer →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.