
Verschwörungstheorien sind oft fesselnder als offizielle Erklärungen und erfüllen psychologische Bedürfnisse nach Sinn, Kontrolle und Bestätigung, weshalb manche Menschen anfälliger für sie sind (Erklärung von Roland Imhoff).
Roland Imhoff erklärt, dass Verschwörungstheorien zunächst als spannendere Narrative wirken und das Bedürfnis nach klaren Ursachen, Kontrolle und sozialer Bestätigung bedienen. Forschende unterscheiden kognitive Erklärungen (Informationsverarbeitung), bedürfnisbasierte Ansätze und die Resonanz mit bereits bestehenden Überzeugungen. Anfälligkeit hängt stabil mit Persönlichkeitsmerkmalen, Bildung und Gefühlen von Ohnmacht zusammen; im Umgang empfiehlt Imhoff Wertschätzung, Nachfragen und Geduld statt bloße Faktenkonfrontation.
Zahlen & Fakten
15–30 %
Anteil der Menschen in Deutschland, die laut Studien anfällig für oder zumindest empfänglich gegenüber Verschwörungserzählungen sind.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
FFiona WinkHOST
Fiona Wink ist Moderatorin und Redakteurin des Wissenschafts‑Podcasts 'Aha! Zehn Minuten Alltags‑Wissen' bei WELT. In dieser Folge moderiert sie das Gespräch, stellt Fragen an die Gäste und führt durch die Episode.
Alle Auftritte von Fiona Wink →RRoland ImhoffGAST
Roland Imhoff ist Psychologe und Professor für Sozial‑ und Rechtspsychologie an der Johannes Gutenberg‑Universität Mainz. Er forscht zu Verschwörungs‑Glauben, kognitiven und sozialpsychologischen Erklärungen dafür sowie zu Faktoren, die Menschen anfälliger für solche Erzählungen machen.
Alle Auftritte von Roland Imhoff →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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