Neue EU-Asylregeln: Europa schottet sich weiter ab
2. Juni 2026 · 11 Min.
Die EU hat einen Rechtsrahmen beschlossen, der Mitgliedstaaten die Möglichkeit gibt, Abschiebezentren in Drittstaaten einzurichten und abgelehnte Asylbewerber deutlich stärker zu sanktionieren.
In der Folge wird erklärt, dass Unterhändler des EU-Parlaments und der Mitgliedstaaten neue Regeln vereinbart haben, die Abschiebezentren außerhalb der EU und verschärfte Mitwirkungspflichten ermöglichen. Brüssel-Korrespondent Josef Kellenberger erläutert, dass die konkrete Umsetzung von den Mitgliedstaaten abhängt und Partnerstaaten (als Beispiel Uganda) gesucht werden. Kritiker sehen in den Maßnahmen eine menschenrechtsfeindliche Verschärfung, Befürworter sprechen von notwendiger Rückgewinnung von Kontrolle nach 2015. Rechtliche Klagen vor dem Europäischen Gerichtshof sind wahrscheinlich.
Organisationen
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
LLars LangenauHOST
Moderator und Gesprächsleiter der Folge; eröffnet und moderiert das Interview, stellt die Fragen an den Spanien-Korrespondenten und führt durch die Einordnung der Berichte.
Alle Auftritte von Lars Langenau →JJosef KellenbergerGAST
Brüssel-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung; erläutert den Verhandlungsstand zu den neuen EU-Asylregeln, die Möglichkeit von Abschiebezentren in Drittstaaten, praktische Hindernisse bei der Umsetzung sowie politische Mehrheiten und rechtliche Risiken im Europaparlament.
Alle Auftritte von Josef Kellenberger →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.