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Migranten an der EU-Außengrenze – Wie Belarus Druck und Polen dicht macht

1. Juni 2026 · 29 Min.

Belarus nutzt Migranten gezielt als politisches Druckmittel gegen die EU, während Polen mit einer harten Grenzsicherung antwortet, die humanitäre Standards verletzt und internationale Rechtsnormen gefährdet.

Die Folge dokumentiert die sogenannte Belarus-Route als bewusst orchestrierte Migrationskrise: Nachdem die EU Lukaschenko isolierte, eröffnete er die Grenze für tausende Geflüchtete. Polen reagiert mit einer Milliardenwall und systematischen Pushbacks. Expert*innen kritisieren, dass beide Seiten Schutzsuchende als Spielfiguren behandeln und dabei grundlegende Menschenrechte gefährden. Am Ende zeigt sich ein System, das internationale Standards erodiert und die EU in ihre eigenen Widersprüche verstrickt.

Zahlen & Fakten

500 Millionen Euro

Kosten für die Abwehranlage / Grenzmauer in Polen

98 Prozent

Abwehrquote von versuchten Grenzübertritten nach Aussage des Grenzpolizei-Sprechers Michał Buda

500 Millionen Euro

Kosten der polnischen Grenzabwehranlage (Stahlwall)

Weitere 14 Zahlen & Fakten anzeigen

98 Prozent

Quote der abgewehrten Grenzübertritteversuche nach polnischen Angaben

5,5 Meter

Höhe der Stahl-Stahlmauer an der polnisch-belarussischen Grenze

30.000

Versuchte illegale Grenzübertritte pro Jahr an der Grenze zu Belarus (polnische Grenzbehörde)

34.000

Versuche im ersten Jahr (2021) der neuen Belarus-Migrationsroute

17.000

Von Frontex verzeichnete Grenzübertritte 2024 für die gesamte östliche Landroute (niedrigere Zahl, da nur tatsächliche Übertritte gezählt werden)

186 Kilometer

Länge der Grenzmauer

250 Dollar

Taxifahrtkosten von Minsk zur polnischen Grenze für die Familie Chomani

4.000

Geflüchtete, die im Winter 2021/2022 zusammen mit der Familie Chomani in einer Lagerhalle in Belarus untergebracht waren

5,5 Meter

Höhe des polnischen Stahlwalls an der Belarus-Grenze

186 Kilometer

Länge des Grenzwalls

30.000

Jährliche versuchte illegale Grenzübertritte an der polnisch-belarussischen Grenze

34.000

Menschen, die im ersten Jahr (2021) über die Belarus-Route in die EU kommen wollten

17.000

Tatsächlich festgestellte Grenzübertritte 2024 nach Frontex für die gesamte östliche Landroute

4.000

Anzahl der Menschen in einer Lagerhalle in Belarus während des Winters 2021/2022

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Belarus-Route als politische Waffe: Lukaschenkos Strategie der Destabilisierung · ab 05:00
Polens Abschreckungspolitik: Mauerbau, Push-backs und Rechtsverletzungen · ab 00:10
Humanitäre Helfer unter Druck: NGOs zwischen Einsatz und Verfolgung · ab 13:40
Die EU im Dilemma: Hybrider Angriff oder selbstverschuldete Verwundbarkeit? · ab 06:00
Fallbeispiel Sirwan Chomani: Leidensweg einer Familie in Grenzwildnis und Abschiebehaft · ab 01:49

Quellen

Interviewprotokoll eines ehemaligen belarussischen Grenzsoldaten, recherchiert vom kreml-kritischen russischen Magazin »Die Insider« und veröffentlicht von der Online-Zeitung Dekoda

PodcastDie EU-Flüchtlingspolitik. Zehn Jahre nach dem Bootsunglück von Lampedusa

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

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