Henrik M. Broder konstatiert, dass Antisemitismus in Deutschland beständig ist und heute vor allem in der Form des Antizionismus auftritt.
In dem Gespräch mit Benjamin Scherp und Dominik Steffens erläutert Henrik M. Broder, warum er sein 1986 erschienenes Buch Der ewige Antisemit neu aufgelegt hat: Antisemitismus sei kein Randphänomen, sondern ein dauerhaftes Ressentiment, das sich heute häufig als Antizionismus tarnt. Er kritisiert Erinnerungsindustrie, Bildungslösungen und Symbolpolitik als unzureichend und diskutiert die Gefährdungen für Israel und jüdisches Leben in Deutschland.
Zahlen & Fakten
10 Millionen
Ungefährzahl zur Einwohnerzahl Israels, genannt von Henrik M. Broder.
2 Millionen
Anzahl arabischer Einwohner in Israel, genannt von Henrik M. Broder.
40 Jahre
Zeitspanne zwischen der Erstveröffentlichung von Der ewige Antisemit (1986) und der Neuauflage von Henrik M. Broder.
Weitere 3 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
1986
Erscheinungsjahr des Buches Der ewige Antisemit von Henrik M. Broder.
7. Oktober 2023
Datum des großangelegten Angriffs/Übergriffs, das in der Debatte um Israel als Wendepunkt genannt wird.
16
Anzahl der in Deutschland genannten Antisemitismusbeauftragten (Angabe von Henrik M. Broder).
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• BuchDer ewige Antisemit (Buch) von Henrik M. Broder
• BuchGeschlecht und Charakter (Buch) von Otto Weininger
• BuchMein Weg als Deutscher und Jude (Buch) von Jakob Wassermann
Weitere 3 Quellen anzeigenWeniger anzeigen
• BuchGeschichte als Sinngebung des Sinnlosen (Buch) von Theodor Lessing
• Yad Vashem (israelisches Holocaust‑Gedenk‑ und Forschungsinstitut), als Anregung für ein Holocaust‑Bildungszentrum genannt
• Gleis 17 (Denkmal am Bahnhof Grunewald), als Beispiel für ein wirkungsvolles Mahnmal genannt
Wer spricht
HHenrik M. BroderGAST
Journalist und Autor; hat für Die Welt und früher für den Spiegel geschrieben, begann seine Laufbahn u. a. bei den St. Pauli‑Nachrichten und konkret. Bekannt als Autor von Der ewige Antisemit (1986), das er 40 Jahre später mit einem aktuellen Vorwort neu vorlegt; im Gespräch analysiert er historische und aktuelle Formen des Antisemitismus.
Alle Auftritte von Henrik M. Broder →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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