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Wie antisemitisch ist die linke Kulturbranche, Sarah Maria Sander? (133)

20. Juli 2026 · 58 Min.

Schauspielerin und Journalistin Sarah Maria Sander wurde wegen ihrer öffentlichen Pro-Israel-Haltung aus einem eigenen Filmprojekt entfernt und erhält seitdem Hunderte Morddrohungen – ein Symptom für salonfähig gewordenen Antisemitismus von links in Deutschland.

Sarah Maria Sander, ehemals Schauspielerin, wird seit Oktober 2023 für ihre öffentliche Pro-Israel-Positionierung massiv angegriffen: Sie wurde aus ihrem eigenen Filmprojekt geworfen, erhält hunderte Morddrohungen und meidet ganze Bezirke Berlins aus Sicherheitsgründen. Die Folge thematisiert den salonfähig gewordenen Antisemitismus vor allem in linken Kulturkreisen und der muslimischen Community, die gesellschaftliche Gleichgültigkeit gegenüber jüdischem Leben in Deutschland sowie Probleme in der medialen Berichterstattung zum Israel-Gaza-Konflikt, die durch Framing und Kontextverlust eine einseitige Perspektive vermittelt.

Zahlen & Fakten

7. Oktober 2023

Hamas-Anschlag auf Israel, der einen grundlegenden Wandel in Sands öffentlicher Positionierung und in der Gesellschaftswahrnehmung auslöste

370

Ungefähre Anzahl von Kulturschaffenden, die einen offenen Brief zum Waffenstopp in Gaza unterzeichnet haben

Hunderte

Anzahl der Morddrohungen in Sanders Postfach seit ihrer öffentlichen Israel-Unterstützung

Weitere 1 Zahl & Fakten anzeigen

über zehn Jahren

Dauer von Sanders Aufenthalt in Berlin, in den sie sich aus Liebe zur Stadt zog

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Künstlerischer Rauswurf und Cancel Culture in der Kulturbranche · ab 02:01: Sander wurde aus dem Film „Todessehnsucht der Maria Ohm" geworfen, an dem sie selbst das Drehbuch schrieb und die Hauptrolle spielen sollte. Grund: Ihre öffentliche Israel-Unterstützung stelle angeblich ein Risiko dar, da Festivals den Film nicht zeigen würden und Schauspieler mit ihr nicht zusammenarbeiten wollten.
Persönliche Sicherheit und alltägliche Bedrohungen in Berlin · ab 19:48: Sander erhält hunderte Morddrohungen, hat LKA-Sicherheitsgespräche und meidet ganze Stadtteile. Sie beschreibt, wie ihr Alltag auf das Notwendigste reduziert ist und sie täglich überlegt, ob sie Deutschland noch verlassen muss.
Mediale Berichterstattung über Israel-Gaza-Konflikt und Probleme der vermeintlichen Neutralität · ab 43:47: Sander kritisiert deutsche Medien für Framing und Kontextverlassenheit bei der Berichterstattung zum Nahost-Konflikt. Sie argumentiert, dass echte Ausgewogenheit fehlt und Journalisten unbewusst oder absichtlich eine einseitige Sicht verstärken.

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.