Schauspielerin und Journalistin Sarah Maria Sander wurde wegen ihrer öffentlichen Pro-Israel-Haltung aus einem eigenen Filmprojekt entfernt und erhält seitdem Hunderte Morddrohungen – ein Symptom für salonfähig gewordenen Antisemitismus von links in Deutschland.
Sarah Maria Sander, ehemals Schauspielerin, wird seit Oktober 2023 für ihre öffentliche Pro-Israel-Positionierung massiv angegriffen: Sie wurde aus ihrem eigenen Filmprojekt geworfen, erhält hunderte Morddrohungen und meidet ganze Bezirke Berlins aus Sicherheitsgründen. Die Folge thematisiert den salonfähig gewordenen Antisemitismus vor allem in linken Kulturkreisen und der muslimischen Community, die gesellschaftliche Gleichgültigkeit gegenüber jüdischem Leben in Deutschland sowie Probleme in der medialen Berichterstattung zum Israel-Gaza-Konflikt, die durch Framing und Kontextverlust eine einseitige Perspektive vermittelt.
Zahlen & Fakten
7. Oktober 2023
Hamas-Anschlag auf Israel, der einen grundlegenden Wandel in Sands öffentlicher Positionierung und in der Gesellschaftswahrnehmung auslöste
370
Ungefähre Anzahl von Kulturschaffenden, die einen offenen Brief zum Waffenstopp in Gaza unterzeichnet haben
Hunderte
Anzahl der Morddrohungen in Sanders Postfach seit ihrer öffentlichen Israel-Unterstützung
Weitere 1 Zahl & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
über zehn Jahren
Dauer von Sanders Aufenthalt in Berlin, in den sie sich aus Liebe zur Stadt zog
Themen & Erkenntnisse
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