Hotel Matze
Hotel Matze
Hotel Matze

Anna-Lena von Hodenberg (HateAid) – Wer traut sich noch etwas zu sagen?

19. Juli 2026 · 1 Std. 5 Min.

Digitale Gewalt ist nicht nur ein persönliches Problem, sondern eine Strategie zur Mundtotmachung von Menschen und zur Gefährdung der Demokratie – Schweigen ist das eigentliche Risiko.

Anna-Lena von Hodenberg, Gründerin der Menschenrechtsorganisation HateAid, spricht über digitale Gewalt als gezieltes Instrument zur Einschüchterung und Ausgrenzung von Menschen aus dem öffentlichen Raum. Sie erklärt, wie Betroffene psychische Belastungen erleben, warum organisierte Kampagnen insbesondere von rechtsextremen Akteuren ausgehen, und wie der Staat und internationale Interessen (USA) die Regulierung dieser Gewalt erschweren. Im Zentrum steht die Frage: Wie können wir eine Demokratie verteidigen, in der alle Menschen ihre Stimme erheben können, ohne Angst vor Hass, Bedrohung und sexualisierter Gewalt?

Zahlen & Fakten

50 Prozent

Anteil der Internetnutzer in Deutschland, die sich nicht mehr trauen, zu bestimmten Themen ihre politische Meinung zu sagen

20 Prozent

Anteil weiblicher Politiker, die darüber nachgedacht haben, ihren Job hinzuschmeißen wegen digitaler Gewalt

über 50 Prozent

Anteil politisch engagierter Menschen, die von digitaler Gewalt betroffen sind (aus HateAid-Studie)

Weitere 3 Zahlen & Fakten anzeigen

knapp 7000

Anzahl der Menschen, die HateAid in acht Jahren beraten hat

60

Anzahl der Mitarbeiter bei HateAid

1

Anzahl offizieller Bußgeldverfahren gegen große Plattformen nach ein Jahr Digital Services Act (gegen X)

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Digitale Gewalt als Menschenrechtsverletzung und persönliche Motivation zur Gründung von HateAid · ab 02:25: Von Hodenberg gründet HateAid als erste Beratungsstelle für Opfer digitaler Gewalt in Deutschland, nachdem sie als Journalistin einsah, dass Beobachten nicht ausreicht.
Psychische und emotionale Auswirkungen digitaler Gewalt und ihre demokratiegefährdende Wirkung · ab 14:10: Digitale Gewalt bewirkt tiefe psychische Traumatisierung und dient der Strategie, Menschen aus dem öffentlichen Diskurs zu vertreiben und Meinungsfreiheit einzuschränken.
Organisierte rechtsextreme Kampagnen, staatliche Unzulänglichkeit und internationale Druckausübung · ab 22:50: Rechtsextreme nutzen digitale Gewalt gezielt als Waffe; die EU-Regulierung wird durch USA und Tech-Konzerne blockiert; von Hodenberg wird sanktioniert, appeliert aber zum Widerstand.

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.