Bayern 2 kulturWelt
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Wer liest was und wieviel?

1. September 2026 · 19 Min.

Carolin Amlinger: Die Studie der Universität Basel zeigt, dass Lesen kulturell weiter geschätzt wird, aber zwischen wenigen Vielleserinnen/Viellesern und vielen Wenig- oder Nichtlesenden polarisiert.

Carolin Amlinger erläutert Ergebnisse der Studie „Das gelesene Buch“ der Universität Basel, die 6.400 Personen in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragte. Die Befunde zeigen eine Polarisierung: wenige Personen lesen sehr viel, viele lesen wenig oder gar nicht; gleichzeitig sehen die meisten Menschen dem Buch noch einen kulturellen Wert zu. Die Studie analysiert auch Einflussfaktoren wie Alter, Bildung, politische Orientierung und frühes Vorlesen; daraus ergeben sich Fragen für Förderpolitik und Bildung.

Zahlen & Fakten

4 %

Laut der Studie »Das gelesene Buch« bezeichneten 4 % der Befragten Personen, die in der Freizeit 11 Stunden und mehr pro Woche lesen (Definition Vielleser/Vielleserin).

23 %

23 % der Befragten gaben an, in einer typischen Woche gar nicht in ihrer Freizeit zu lesen (Studie »Das gelesene Buch«, Universität Basel).

38 %

38 % der Befragten lasen laut Studie etwa 1–2 Stunden pro Woche.

Weitere 5 Zahlen & Fakten anzeigen

61 %

Kumuliert lesen oder lesen sehr wenig 61 % der Befragten (23 % gar nicht + 38 % ein bis zwei Stunden) in einer typischen Woche, so die Studie der Universität Basel.

74 %

74 % der Befragten bejahten, dem Buch einen kulturellen Wert zuzuschreiben (Studie »Das gelesene Buch«, Universität Basel).

31 %

31 % der jungen Erwachsenen (bis 29 Jahre) gaben an, ihre Buchauswahl von Empfehlungen in sozialen Netzwerken abhängig zu machen (Studie »Das gelesene Buch«, Universität Basel).

6.400

Studie »Das gelesene Buch« (Universität Basel) befragte 6.400 Personen über 18 in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

11 Stunden und mehr pro Woche

Die Studie definiert Viellesende als Personen mit 11 Stunden und mehr Lesezeit in der Freizeit pro Woche.

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Studie »Das gelesene Buch«: Umfang und Hauptbefunde · ab 00:48
Unterschiede nach Alter, Mediennutzung und politischer Orientierung · ab 05:04
Soziale Determinanten, Vorlesen und politische Folgerungen · ab 07:19

Quellen

StudieStudie »Das gelesene Buch« (Universität Basel)

StudieErhebungen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels zu Buchkauf- und Leseverhalten

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

Wer spricht

J
Judith HeidkampHOST

Moderation der Folge; am Ende wird im Transkript ausdrücklich genannt, dass Judith Heidkamp am Mikrofon war und das Kulturteam verabschiedet hat.

Alle Auftritte von Judith Heidkamp
C
Carolin AmlingerGAST

Carolin Amlinger ist Literatursoziologin und Projektleiterin der Studie »Das gelesene Buch« an der Universität Basel; sie wird im Wintersemester eine Professur in Freiburg antreten und hat zusammen mit Oliver Nachtwey den Geschwister‑Scholl‑Preis für das Buch »Zerstörungslust« erhalten.

Alle Auftritte von Carolin Amlinger

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

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