Bayern 2 kulturWelt
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Wer liest was und wieviel?

1. September 2026 · 19 Min.

Carolin Amlinger: Die Studie der Universität Basel zeigt, dass Lesen kulturell weiter geschätzt wird, aber zwischen wenigen Vielleserinnen/Viellesern und vielen Wenig- oder Nichtlesenden polarisiert.

Carolin Amlinger erläutert Ergebnisse der Studie „Das gelesene Buch“ der Universität Basel, die 6.400 Personen in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragte. Die Befunde zeigen eine Polarisierung: wenige Personen lesen sehr viel, viele lesen wenig oder gar nicht; gleichzeitig sehen die meisten Menschen dem Buch noch einen kulturellen Wert zu. Die Studie analysiert auch Einflussfaktoren wie Alter, Bildung, politische Orientierung und frühes Vorlesen; daraus ergeben sich Fragen für Förderpolitik und Bildung.

Themen & Erkenntnisse

Studie »Das gelesene Buch«: Umfang und Hauptbefunde · ab 00:48
Unterschiede nach Alter, Mediennutzung und politischer Orientierung · ab 05:04
Soziale Determinanten, Vorlesen und politische Folgerungen · ab 07:19

Wer spricht

J
Judith HeidkampHOST

Moderation der Folge; am Ende wird im Transkript ausdrücklich genannt, dass Judith Heidkamp am Mikrofon war und das Kulturteam verabschiedet hat.

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C
Carolin AmlingerGAST

Carolin Amlinger ist Literatursoziologin und Projektleiterin der Studie »Das gelesene Buch« an der Universität Basel; sie wird im Wintersemester eine Professur in Freiburg antreten und hat zusammen mit Oliver Nachtwey den Geschwister‑Scholl‑Preis für das Buch »Zerstörungslust« erhalten.

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