bto – der Ökonomie-Podcast
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Was uns ökonomisch glücklich macht

29. Juli 2026 · 1 Std. 1 Min.

Glück hängt weniger von relativer Ungleichheit ab als von der eigenen Finanzlage, stabilem Einkommen, Gesundheit, sozialen Beziehungen sowie funktionierenden Institutionen und politischer Teilhabe.

Der Host hält an der Erkenntnis fest, dass wirtschaftliche Ungleichheit im Durchschnitt nicht unglücklich macht, sondern die eigene finanzielle Lage zentral ist. Die Episode wertet aktuelle Befunde wie den World Happiness Report 2026 und den Ipsos Happiness Index 2026 aus und zeigt, dass Deutschland im Ranking gestiegen ist. Anschließend wird ein Archivinterview mit Bruno Frey eingespielt, der zentrale Determinanten des Wohlbefindens (Einkommen, Arbeit, Institutionen, Vertrauen, Dezentralisierung, Preisstabilität) erläutert. Die Folge schließt mit politischen Implikationen: Reformen zur Stärkung von Institutionen, Infrastruktur und Teilhabe.

Zahlen & Fakten

72 %

Anteil der Deutschen, die sich im Ipsos Happiness Index 2026 als glücklich bezeichnen

+8 Prozentpunkte

Veränderung des Glücksanteils in Deutschland im Ipsos‑Index gegenüber 2025

74 %

Weltweiter Anteil der Befragten, die sich im Ipsos Happiness Index 2026 als glücklich bezeichnen

Weitere 6 Zahlen & Fakten anzeigen

57 %

Anteil der Deutschen, die ihre eigene Finanzsituation als wichtigsten Unglücksfaktor nennen (Ipsos)

17. Platz

Deutschlands Rang im World Happiness Report 2026

22. Platz

Deutschlands Rang im World Happiness Report 2025 (Vorjahr)

6882

Kendall‑Leiter‑Score für Deutschland im World Happiness Report 2026

1 Stunde

Maximale Social‑Media‑Nutzung mit positiven/keinen negativen Effekten laut World Happiness Report—'weniger als eine Stunde' im Transkript

5 Stunden

Ab dieser Social‑Media‑Nutzungsdauer beobachtet der Report laut Transkript konsistent reduziertes Wohlbefinden

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Aktuelle Befunde zu Wohlbefinden und Lebenszufriedenheit · ab 02:55: Zusammenfassung der World Happiness Report‑ und Ipsos‑Befunde mit Fokus auf Finanzlage und Social Media.
Archivinterview mit Bruno Frey: Kernergebnisse der ökonomischen Glücksforschung · ab 13:05: Bruno Frey erläutert Einkommen, Arbeit, Gesundheit, Vertrauen und politische Teilhabe als zentrale Glücksfaktoren.
Schlussfolgerungen und politische Handlungsfelder · ab 59:44: Fünf Schlussfolgerungen mit Fokus auf Institutionen, finanzielle Lage und Reformbedarf.

Quellen

StudieWorld Happiness Report 2026, Wellbeing Research Centre (University of Oxford) in Kooperation mit Gallup und dem UN Sustainable Development Solutions Network; federführend John Helliwell, Richard Layard und Jeffrey Sachs

StudieIpsos Happiness Index 2026

StudieGallup World Poll (Datenbasis des World Happiness Report)

Weitere 1 Quelle anzeigen

BuchHappiness and Economics – How the Economy and Institutions Affect Human Well‑Being, Bruno S. Frey und Alois Stutzer, Princeton University Press 2002

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

Wer spricht

D
Dr. Daniel StelterHOST

Dr. Daniel Stelter ist Moderator des Ökonomie‑Podcasts BTO und Autor. In dieser Folge führt er in die Debatte um Ungleichheit ein, ordnet frühere Studien und WHO‑Thesen ein und moderiert das Gespräch mit Nicolas Sommet.

Alle Auftritte von Dr. Daniel Stelter
B
Bruno FreyGAST

Bruno Frey, Jahrgang 1941, ist Schweizer Wirtschaftswissenschaftler und Permanent Visiting Professor an der Universität Basel. Er ist Mitgründer des Center for Research in Economics and Well‑Being (CREW), war langjähriger Professor an der Universität Zürich und gilt als Pionier der ökonomischen Glücksforschung; er hat zahlreiche Aufsätze und Bücher veröffentlicht.

Alle Auftritte von Bruno Frey

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

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