Wirtschaftliches Glück wird nicht primär durch Ungleichheit bestimmt, sondern durch funktionierende Institutionen, eigene finanzielle Sicherheit, Vertrauen in die Gesellschaft und politische Mitsprache.
Die Folge untersucht, was Menschen wirtschaftlich glücklich macht, basierend auf aktuellen Glücksberichten und der Glücksforschung von Bruno Frey. Deutschland ist überraschend um fünf Plätze im World Happiness Report aufgestiegen, obwohl die wirtschaftliche Lage angespannt ist. Frey zeigt in einem Archivinterview, dass nicht Ungleichheit, sondern Faktoren wie absolute Einkommen, funktionsfähige Institutionen, Preisstabilität, Vertrauen und politische Teilhabe entscheidend für Wohlbefinden sind. Die Folge verbindet neueste Daten mit klassischer Glücksforschung und diskutiert politische Implikationen für Deutschland.
Zahlen & Fakten
72 %
Anteil der Deutschen, die sich 2026 als glücklich bezeichnen gemäß Ipsos Happiness Index
57 %
Anteil der Deutschen, die ihre eigene finanzielle Situation als Unglücksfaktor nennen (Platz 1)
33 %
Anteil der Deutschen, die psychische Gesundheit als Unglücksfaktor nennen (Platz 2)
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32 %
Anteil der Deutschen, die körperliche Gesundheit als Unglücksfaktor nennen (Platz 3)
20 %
Anteil der Deutschen, für die die allgemeine wirtschaftliche Lage in Deutschland ein Grund für Unzufriedenheit ist (Platz 5)
17
Deutschlands Platzierung im World Happiness Report 2026 von 147 gerankten Ländern
5
Anzahl der Plätze, um die Deutschland im World Happiness Report von Platz 22 (2025) auf Platz 17 (2026) aufgestiegen ist
6,882
Deutschlands Kendrill-Leader-Score im World Happiness Report 2026
8
Prozentpunkte-Steigerung der Deutschen, die sich glücklich bezeichnen, gegenüber 2025
1
Maximal empfehlenswerte Stunde Social-Media-Nutzung pro Tag ohne negative Wohlbefindens-Effekte
5
Stunden täglich Social-Media-Nutzung, ab denen konsistent niedrigeres Wohlbefinden, mehr Stress und Depressionssymptome beobachtet werden
140
Anzahl der Länder, in die der Gallup World Poll für den World Happiness Report erhoben wird
23.000
Anzahl der Befragten im Ipsos Happiness Index 2026 in 29 Ländern
1.000
Anzahl der Befragten in Deutschland im Ipsos Happiness Index 2026
2002
Erscheinungsjahr von Bruno Freys Standardwerk 'Happiness and Economics' zusammen mit Alois Stutzer
1941
Geburtsjahr von Bruno Frey
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudieIpsos Happiness Index 2026
• BuchHappiness and Economics – How the Economy and Institutions Affect Human Well-Being von Bruno S. Frey und Alois Stutzer (Princeton University Press 2002)
Weitere 3 Quellen anzeigenWeniger anzeigen
• BuchHappiness – A Revolution in Economics von Bruno S. Frey (MIT Press 2008)
• BuchDemokratische Wirtschaftspolitik – Theorie und Anwendung von Bruno S. Frey, Lars P. Feld, Melanie Häner, Christoph A. Schaltegger und Gebhard Kirchgässner (Verlag Franz Vahlen 2024)
• ArtikelWhat can economists learn from happiness research von Bruno S. Frey (2002), veröffentlicht im Journal of Happiness Studies, als meist zitierter Aufsatz der gesamten Disziplin
Wer spricht
DDr. Daniel StelterHOST
Gründer und Leiter von Beyond the Obvious (BTO), Wirtschaftsanalyst und Autor. Stelter ist ein führender Kommentator zu deutschen Wirtschafts- und Finanzfragen, veröffentlicht regelmäßig Analysen zur Wettbewerbsfähigkeit, Energiepolitik und Konjunktur. Er moderiert den wöchentlichen Ökonomie-Podcast BTO und hat das Buch 'ABSTURZ – So retten wir Deutschland' verfasst.
Alle Auftritte von Dr. Daniel Stelter →PProf. Bruno S. FreyGAST
Schweizer Wirtschaftswissenschaftler und Pionier der ökonomischen Glücksforschung, Jahrgang 1941, Permanent Visiting Professor an der Universität Basel und Mitgründer des Center for Research in Economics and Well-Being (CREW). Studierte und promovierte in Volkswirtschaftslehre in Zürich, war von 1977 bis 2012 Professor an der Universität Zürich. Hat über 350 Aufsätze und rund zwei Dutzend Bücher veröffentlicht. Sein Aufsatz 'What can economists learn from happiness research' (2002) gilt als der meist zitierte Aufsatz der Disziplin. Gehört zu den weltweit führenden Forschern im Feld der Kulturökonomik und ökonomischen Glücksforschung.
Alle Auftritte von Prof. Bruno S. Frey →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.