Promotions-Stipendien vor dem Aus: Gespräch mit Lisa Biber-Freudenberger
4. September 2026 · 8 Min.
Kürzungen bei Promotionsstipendien gefährden internationale Doktorandenprogramme und die Zusammenarbeit mit Partnern im globalen Süden, warnt Lisa Biber-Freudenberger.
Himmelrath, Armin spricht mit Lisa Biber-Freudenberger über angekündigte Kürzungen bei Fördermitteln für Promotionsstipendien aus dem Entwicklungsbereich. Biber-Freudenberger erläutert, dass durch den Wegfall von EPOS-Stipendien zentrale Austausch- und Forschungsformate am Zentrum für Entwicklungsforschung der Universität Bonn wegfallen. Sie betont Folgen für Forschungsqualität, Netzwerke mit Ländern des globalen Südens, Gleichberechtigung und strategische Ziele wie Klimaanpassung oder Ernährungssicherung.
Zahlen & Fakten
fast 50 %
Der Frauenanteil unter den am Zentrum für Entwicklungsforschung geförderten Doktoranden liegt bei fast 50 Prozent.
70–80 %
Ungefähr 70 bis 80 Prozent der geförderten Doktoranden kehren nach Abschluss ihrer Promotion in ihre Herkunftsländer zurück.
über 200 Doktoranden
Das Zentrum für Entwicklungsforschung der Universität Bonn hat im Rahmen der EPOS-Förderung mehr als 200 Doktoranden ausgebildet.
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über 40 Länder
Die geförderten Doktoranden stammen aus mehr als 40 Ländern des globalen Südens.
5 Stipendien
In dem zuletzt laufenden Förderzyklus wurden noch 5 Doktoranden mit EPOS-Stipendien unterstützt; künftig sind keine weiteren Stipendien mehr vorgesehen.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
LLisa Biber-FreudenbergerGAST
Lisa Biber-Freudenberger ist Professorin für Biodiversität und Umweltwandel an der Universität Bonn und arbeitet am Zentrum für Entwicklungsforschung. Im Gespräch beschreibt sie die Rolle des EPOS-Doktorandenprogramms, die internationale Ausrichtung, die Forschungspartnerschaften mit Ländern des globalen Südens und die Folgen der Stipendienkürzungen.
Alle Auftritte von Lisa Biber-Freudenberger →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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