Die EU debattiert einen deutlich ausgeweiteten mehrjährigen Haushalt, während in Deutschland ein bundesweiter Mietendeckel kontrovers diskutiert wird.
Moritz Küpper erläutert, warum die EU-Kommission einen fast zwei Billionen Euro umfassenden mehrjährigen Finanzrahmen vorgeschlagen hat und welche Kritik vor allem von Geberländern wie Deutschland kommt. Die Debatte dreht sich um neue Aufgaben der EU (Verteidigung, Wettbewerbsfähigkeit, Migration) und um die Frage, wer die Kosten trägt. Parallel stellt die Linksfraktion ein Konzept für einen bundesweiten Mietendeckel vor, das rechtlich geprüft wurde und inhaltlich Mietobergrenzen und einen Mietenstopp vorsieht. Im Expertengespräch erklärt Max-Christopher Krabb Chancen, Risiken und praktische Folgen einer solchen Regulierung für Angebot, Neubau und Staatsfinanzen.
Zahlen & Fakten
500 Milliarden Euro
Jährliches Volumen des deutschen Bundeshaushalts, zum Vergleich.
40 %
Anteil des EU-Haushalts, den nach Aussage von Friedrich Merz sechs Geberländer (Deutschland, Dänemark, Finnland, Schweden, Österreich, Niederlande) gemeinsam finanzieren.
250 Milliarden Euro pro Jahr
Hochrechnung: 2 Billionen Euro über sieben Jahre entsprechen etwa 250 Milliarden Euro pro Jahr.
Weitere 2 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
2 Billionen Euro
Vorschlag der Europäischen Kommission für den mehrjährigen EU-Finanzrahmen (für sieben Jahre).
6 Billionen Euro
Jährliches Volumen des US‑Bundeshaushalts, zum Vergleich.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
JJosefine SchulzHOST
Josefine Schulz ist Moderatorin und Journalistin beim Deutschlandfunk und Co‑Host des Podcasts „Der Tag“. In dieser Folge leitet sie durch die Themen, moderiert Interviews und ordnet politische sowie gesellschaftliche Hintergründe ein.
Alle Auftritte von Josefine Schulz →MMoritz KüpperGAST
Moritz Küpper kommentiert in der Folge die europäische Perspektive auf die neuen US-Zölle, die Reaktionen der EU-Institutionen und politische Einordnungen zu Handels- und Zollfragen.
Alle Auftritte von Moritz Küpper →MMax-Christopher KrabbGAST
Max-Christopher Krabb ist Wissenschaftler am Institut für Wohnen und Umwelt und forscht zu Mietmärkten sowie wohnungspolitischen Instrumenten; er gibt im Interview eine fachliche Einordnung zu Wirkungen und Risiken eines Mietendeckels.
Alle Auftritte von Max-Christopher Krabb →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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