Die Filmanalyse
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Ep. 331: Das blödeste Drehbuch des Jahres: ONE NIGHT ONLY – Kritik & Analyse

30. August 2026 · 23 Min.

Wolfgang M. Schmitt bewertet das Drehbuch von One Night Only als „dümmstes Drehbuch des Jahres“ und sieht im Film eine repressive Dramaturgie, die Lust und Begehren domestiziert.

Wolfgang M. Schmitt beschreibt die Prämisse von One Night Only (ein autoritäres Gesetz verbietet Unverheirateten Sex außer einer Nacht) als interessanten Ansatz, kritisiert jedoch, dass der Film politisch kaum engagiert ist. Stattdessen konstruiert das Drehbuch eine Serien von Hindernissen, die Sex verhindern; Schmitt argumentiert, die Kulturindustrie selbst diszipliniert Lust und macht den Film repressiver als seine fiktive Regierung.

Themen & Erkenntnisse

Prämisse und politischer Kontext · ab 00:00: Vorstellung der dystopischen Prämisse: Sexverbot für Unverheiratete mit einer erlaubten Nacht; politische Aspekte bleiben weitgehend unthematisiert.
Handlungsablauf und Verhinderungsdramaturgie · ab 05:28: Detaillierte Plotwiedergabe: Wiederholte, oft unglaubwürdige Hindernisse verhindern fortwährend Nähe zwischen Ellie und Owen.
Analyse: Kulturindustrie, Disziplinierung der Lust und Bataille-Referenz · ab 15:02: Schmitts Deutung: Film reproduziert die Disziplinierung der Lust; echte Transgression, wie bei Bataille beschrieben, bleibt aus.

Quellen

BuchGeorges Bataille: Das Unmögliche (Hanser)

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

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