
Das Schweizer Gesundheitswesen wird durch parlamentarische Sparmassnahmen bei der dringend benötigten Digitalisierung ausgebremst, was zu erheblichen Verzögerungen bei wichtigen Infrastrukturprojekten führt.
Die Schweiz hat beim Digitalisieren des Gesundheitssystems erhebliche Rückstände. Das Bundesprogramm DigiSanté soll diese schliessen – mit ursprünglich knapp 400 Millionen Franken. Doch das Parlament hat die Mittel für 2025 von 60 auf 30 Millionen Franken halbiert. Dies verzögert wichtige Projekte wie eine digitale Plattform zur Seuchenkbekämpfung und ein elektronisches Gesundheitsdossier. Fachverbände kritisieren massiv: Ohne nationale Standards können Ärzte, Spitäler und Versicherer ihre Systeme nicht miteinander verbinden.
Zahlen & Fakten
knapp 400 Millionen Franken
ursprünglich vom Parlament für das Programm DigiSanté von 2025 bis 2034 gesprochen
60 Millionen Franken
ursprünglich geplante Mittel für DigiSanté im nächsten Jahr
30 Millionen Franken
tatsächlich zur Verfügung stehende Mittel für DigiSanté 2025 nach Kürzungen
Weitere 2 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
19,5 Millionen Franken
bereits vom Parlament beschlossene Kürzungen zusätzlich zu den neu angekündigten 8 Millionen
8 Millionen Franken
zusätzliche Kürzungen bei DigiSanté für 2027, die das Parlament offen gelassen hatte
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• ArtikelWelt am Sonntag - Recherche zu politisch motivierten Straftaten in Deutschland
• ArtikelNZZ am Sonntag - Kritik von Yvonne Gilli zu Sparmaßnahmen bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
BBrigitte KramerHOST
Journalistin/Autorin, die die Recherche zur Folge durchgeführt und die Episode über Wassergewinnung aus Nebel und Luft für Radio Wissen (BR) eingespielt hat.
Alle Auftritte von Brigitte Kramer →NNora MoilyGAST
Reporterin für die Berichterstattung über die Kupfermine Nysir und die Situation der Sami
Alle Auftritte von Nora Moily →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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