Die Trump-Regierung droht der Schweiz mit neuen Zöllen von 12,5 Prozent, weil sie zu wenig gegen Produkte aus Zwangsarbeit unternehme – doch dahinter könnte ein Versuch stecken, nach der Niederlage vor Gericht erneut Zölle zu verhängen.
Die USA werfen der Schweiz vor, nicht genug gegen den Import von Produkten aus Zwangsarbeit zu unternehmen und ihr dadurch unfaire Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Der Bundesrat weist die Vorwürfe zurück und betont seinen präventiven Ansatz. Bundespräsident Guy Parmela traf sich mit dem US-Handelsbeauftragten und versucht, Verständnis für die Schweizer Position zu schaffen. Die USA erwarten bis 6. Juli eine Stellungnahme. Experten vermuten hinter der Drohung einen strategischen Versuch, nach einer Niederlage vor dem US-Obersten Gerichtshof erneut Zölle einzuführen.
Zahlen & Fakten
12,5 %
Höhe der angedrohten Strafzölle der USA gegen die Schweiz
6. Juli
Deadline, bis zu der die USA eine Stellungnahme der Schweiz erwarten
Themen & Erkenntnisse
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