
Was bremst die Depot-Elektrifizierung in Europa?
8. Juli 2026 · 33 Min.
Depot-Elektrifizierung gelingt praxisnah, wenn Betreiber klein starten, Use Cases klar definieren und erfahrene Partner sowie flexible, skalierbare Systeme nutzen.
In der Folge erklärt Matthias Knauer (KEBA) den Wandel vom Wallbox-Hersteller hin zu einem Anbieter für AC- und DC-Ladelösungen und erläutert, warum gewerbliche Depots andere, „missionskritische“ Anforderungen haben als der Pkw-Bereich. Er stellt Kebas Splitsystem vor, das Power-Units von Ladepunkten trennt, Platz spart und schrittweise Skalierung ermöglicht. Als Bremsklötze identifiziert er Netzanschlüsse, lange Wartezeiten und abhängigkeitsbedingte Förderrisiken; die Empfehlung lautet: anfangen, klein denken und erfahrene Partner suchen.
Zahlen & Fakten
10.000 €
Beispielhafter jährlicher Einsparbetrag durch Mautbefreiung, genannt als möglicher Anreiz
1 Mrd. €
kürzlich genannte Fördermittel in Deutschland für Depotladen
40 kW
genutzte Ladeleistung in Depotprojekten, ausreichend für viele Flotten über Nacht
Weitere 4 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
480 kWh
Energie, die bei 12 Stunden Laden mit 40 kW in ein Fahrzeug geladen wird
12 Jahre
erwähnte Erfahrung des Gastes in der Elektromobilität
320 kW
Beispielhafte Power‑Unit-Größe, die in Stufen erweitert werden kann
640 kW
Nennleistung nach Kombination von zwei 320 kW Power‑Units (als mögliches Skalierungsbeispiel)
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
MMatthias KnauerGAST
Director Markets E‑Mobility bei KEBA, verantwortlich für internationalen Vertrieb. Seit über zwölf Jahren in der Elektromobilität tätig; leitete die Portfolioerweiterung von AC zu AC+DC, die Integration eines übernommenen Unternehmens und den Aufbau von Servicepartnern für depotorientierte, missionskritische Flottenlösungen.
Alle Auftritte von Matthias Knauer →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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