Ob früher in Rente zu gehen sinnvoll ist, hängt primär von der persönlichen Lebenserwartung, den Rentenabschlägen und davon ab, ob man die entstehende Rentenlücke mit Erspartem ausgleichen kann.
Die Folge rechnet am Beispiel von Michael (62, geboren 1964) durch, was ein vorgezogener Renteneintritt mit 63 statt 67 finanziell bedeutet: Abschläge und fehlende Rentenpunkte führen hier zu rund 22% weniger Rente. Es wird ein Break‑Even‑Alter (81 Jahre) genannt und eine Alternative vorgestellt: Rente beantragen, aber weiterarbeiten und die Auszahlung sparen. Zudem werden gesundheitliche Aspekte (Robert‑Koch‑Institut) und praktische Übergangsoptionen wie Teilzeit und Erwerbsminderungsrente diskutiert.
Zahlen & Fakten
0,3%
Rentenabschlag pro Monat für jeden Monat, den man vor der Regelaltersgrenze in Rente geht.
14,4%
Gesamtabzug bei vier Jahren früherer Rente (63 statt 67 Jahre) allein durch die monatlichen Abschläge.
42,52 €
Aktueller Wert eines Rentenpunkts als monatliche Rentenzahlung (ein Rentenpunkt entspricht 42,52 € pro Monat).
Weitere 7 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
22%
In Michaels Beispiel führt ein vorgezogener Renteneintritt um vier Jahre zu insgesamt 22% weniger monatlicher Rente.
415 €
Konkreter monatlicher Rentenverlust für Michael (von 1.871 € auf 1.456 €), wenn er mit 63 statt 67 in Rente geht.
53.000–100.000 €
Geschätzte Bandbreite an Vermögen, die Michael risikoarm benötigt (bei 3% Anlageannahme), um die Rentenlücke bei frühem Renteneintritt zu schließen.
74.100 €
Kapitalbeispiel: Würde Michael die vorgezogene Rente von 63–67 sparen und zu 3% anlegen, ergäbe das bis 67 rund 74.100 €.
370 €
Beispielhafte zusätzliche monatliche Entnahme aus dem angesparten Kapital bei Verbrauch bis zum 90. Lebensjahr (höher als der anfängliche Abschlag von 245 €).
59%
Wahrscheinlichkeit, dass ein heute 63‑jähriger Mann das Alter von 81 Jahren erreicht (Statistikangabe bezogen auf das diskutierte Beispiel).
171.000
Anzahl der Personen, die 2024 neu in Erwerbsminderungsrente gingen; mittleres Eintrittsalter laut Folge: Männer 55, Frauen 54.
Rubriken
Organisationen
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudieRobert‑Koch‑Institut (Angabe zur durchschnittlichen Zahl gesunder Lebensjahre ab 65: etwa neun Jahre für Männer, 10,2 Jahre für Frauen)
• StudieIW Köln (Befragung: Jeder vierte 50‑Jährige gibt an, sich nicht in der Lage zu fühlen, bis zur Regelaltersgrenze zu arbeiten)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeKIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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