Geoengineering: Kann gezielte Aufhellung von Wolken El Niño abschwächen?
17. Juli 2026 · 5 Min.
Eine Studie in Science Advances zeigt, dass regionales Marine Cloud Brightening im südöstlichen Pazifik ein El Niño abschwächen könnte; Jessica Wan erläutert die Methode, Johannes Quaas warnt vor unklaren globalen Folgen.
Thomas Schröder berichtet über eine Studie, die untersucht, ob gezielte Wolkenaufhellung (Marine Cloud Brightening) im südöstlichen Pazifik El‑Niño‑Ereignisse abschwächen kann. Jessica Wan erklärt, wie Meersalz‑Aerosole Wolkentröpfchen verkleinern, die Albedo erhöhen und den Ozean kühlen. Die Modellrechnungen, gestützt auf Effekte ähnlicher Naturereignisse, zeigen eine deutliche Abschwächung historischer El‑Niños. Catherine Wicke betont die lange Forschungs- und Peer‑Review‑Phase; Johannes Quaas warnt vor nicht quantifizierbaren globalen Folgen.
Zahlen & Fakten
7 %
Fläche des Weltmeeres, die aufgehellt werden müsste (südöstlicher subtropischer Pazifik).
2 %
Anteil der weltweiten Schiffsflotte, der geschätzt nötig wäre, um die Aufhellung großflächig auszubringen.
4 Jahre
Dauer, in der das Forschungsteam an der Studie gearbeitet hat (Angabe von Catherine Wicke).
Weitere 2 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
2 Jahre
Dauer, die die Studie laut Catherine Wicke bereits im Peer‑Review‑Verfahren war.
9 Monate
Ungefähre Betriebsdauer der Wolkenaufhellung, empfohlen von den Forschern (Juni bis Februar).
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudieStudie im Fachmagazin Science Advances
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
TThomas SchröderHOST
Redakteur/Reporter bei Deutschlandfunk; trägt in der Sendung 'Forschung aktuell' die Details zur Studie und zum Forschungskontext vor.
Alle Auftritte von Thomas Schröder →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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