Hitzestress im Müggelsee: Ökologische Folgen der Rekordtemperaturen
14. Juli 2026 · 5 Min.
Rekordhitze am Müggelsee hat zu ungewöhnlich hohen Wassertemperaturen und akutem Hitzestress geführt, wodurch Sauerstoffmangel und Veränderungen im Ökosystem auftreten.
Sven Kästner berichtet vom Müggelsee, wo Messdaten erstmals über 30 Grad Wassertemperatur zeigten. Langfristige Messreihen des Leibniz-Instituts dokumentieren eine Erwärmung um etwa 0,5 Grad pro Jahrzehnt; die Hitzewelle Ende Juni führte zu lokal extremen Temperaturen und nahezu sauerstofffreiem Tiefenwasser. Forschende erklären, wie Wärme, verringerte Sauerstoffbindung und verstärkte mikrobielle Aktivität Fische, Muscheln und die Wasserqualität gefährden.
Zahlen & Fakten
30,2 °C
Gemessene Wassertemperatur in 0,5 m Tiefe an der Messstation
32,7 °C
Gemessene Wassertemperatur am Ufer
0,5 °C pro Jahrzehnt
Durchschnittliche Erwärmung des Müggelsees seit den 1980er Jahren
Weitere 7 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
1979
Beginn der täglichen Messreihen durch das Leibniz-Institut am Standort
0,5 Meter
Tiefe der obersten Messung (0,5 m)
30 Minuten
Messintervall der Sonden (alle halbe Stunde)
46
Anzahl der untersuchten deutschen Seen in der Studie des Leibniz-Instituts 2025
1990
Beginn des Zeitraums, über den in der Studie ein Rückgang des Sauerstoffgehalts analysiert wurde
2 mg/l
Schwellenwert: jede zweite Sommermessung lag unter 2 mg/l laut Studie (zu wenig für viele Organismen)
5 Meter
Approximate Gewässertiefe, bis zu der Sonden fahren (hier Grund)
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudieStudie des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (2025)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
SSven KästnerHOST
Reporter/Redakteur, berichtet vor Ort vom Müggelsee, begleitet Forschende bei Messungen und erläutert Beobachtungen zu Temperaturrekorden und ökologischen Folgen.
Alle Auftritte von Sven Kästner →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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