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Katastrophe in Nepal: Die Rolle des Klimawandels im Himalaya

28. August 2026 · 5 Min.

Antje Schwalb erklärt, dass Gletscherabbrüche und das Auftauen von Permafrost infolge der Erwärmung im Himalaya die Stabilität des Untergrunds verringern und so Sturzfluten begünstigen.

In dem Interview mit Arndt Reuning erklärt Antje Schwalb die Abläufe hinter der katastrophalen Sturzflut im Grenzgebiet zwischen China und Nepal: Ein Teil eines Gletschers am Langtang-Massiv brach zusammen mit dem Fels darunter ab und erzeugte einen Eisschlamm, der sofort viel Eis schmolz und reißende Wassermassen bildete. Schwalb ordnet dieses Geschehen in den größeren Kontext der starken Erwärmung im Himalaya-Tibet-Gebiet ein, die Gletscherschwund und Permafrosttau fördert und so Untergrundinstabilität wahrscheinlicher macht.

Zahlen & Fakten

9400 Jahre

Alter des Flimser Bergsturzes im Rheintal: der Bergsturz ereignete sich vor 9400 Jahren.

10 Zentimeter

Mächtigkeit der Schuttlage am Ende des Bodensees bei Konstanz, die vom Flimser Bergsturz hinterlassen wurde: 10 Zentimeter.

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Gletscherabbruch und Sturzflut im Langtang-Massiv · ab 00:11
Erwärmung, Gletscherschwund und Permafrosttau im Himalaya-Tibet-Gebiet · ab 00:38
Ökologische Veränderungen und lokale Beobachtungen · ab 03:11
Klimaanpassung und Klimaschutz gehören zusammen · ab 04:22

Wer spricht

A
Antje SchwalbGAST

Professorin an der TU Braunschweig und Klimaexpertin mit Kenntnis des Tibet-Plateaus; spricht im Interview über Gletscherschwund, Permafrosttau, Hochgebirgsprozesse sowie ökologische und gesellschaftliche Auswirkungen der Erwärmung.

Alle Auftritte von Antje Schwalb

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

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