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Sturzflut im Himalaya – das sind vermutlich die Auslöser

27. August 2026 · 6 Min.

Jens Turowski erklärt, dass ein großer Gletscher- und Felsabbruch mit anschließender Schmelze sehr wahrscheinlich die Sturzflut auslöste und solche Ereignisse im Zuge von Gletscherrückgang und Permafrostveränderungen häufiger werden können.

In dem Gespräch erläutert Jens Turowski vom Helmholtz-Zentrum für Geoforschung in Potsdam die vermuteten Abläufe: Ein breites Stück Gletschereis brach ab, rutschte talwärts und erzeugte durch Aufprallhitze Schmelzwasser, das die Sturzflut verstärkte. Er betont, dass Sturzfluten im Himalaya regelmäßig vorkommen und durch Klimawandel-trends wie Gletscherrückgang und Permafrostabnahme zunehmen können, eine konkrete menschengemachte Attribution für dieses Ereignis aber derzeit nicht seriös möglich ist. Außerdem spricht das Interview Warnzeiten, Instrumentierungsprobleme und Konsequenzen für Wiederaufbau und Investitionsentscheidungen an.

Zahlen & Fakten

1.300

Nach der Sturzflut im Himalaya werden 1.300 Menschen vermisst, darunter acht Menschen aus Deutschland.

700–1.500 m

Die Breite des offenbar abgebrochenen Gletschenteils wurde mit 700 bis 1.500 Metern angegeben.

>1.000 m

Der abgerutschte Gletscher- und Felsblock legte eine Distanz von mehr als 1.000 Metern zurück.

Weitere 2 Zahlen & Fakten anzeigen

40–50 m/s (≈150 km/h)

Die Wellenfortpflanzungsgeschwindigkeit der Sturzflut wird mit 40–50 Metern pro Sekunde (etwa 150 km/h) angegeben.

20 km

Die betroffene Zollstation an der Grenze zwischen China und Nepal lag etwa 20 Kilometer von der Abbruchstelle entfernt.

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Ereignisbeschreibung und Folgen · ab 00:00
Häufigkeit von Sturzfluten im Himalaya · ab 01:01
Mechanik des Gletscher- und Felsabbruchs · ab 01:29
Rolle des Klimawandels und Attribution · ab 03:25
Warnmöglichkeiten, Geschwindigkeit und Schutzmaßnahmen · ab 03:59

Quellen

Helmholtz-Zentrum für Geoforschung in Potsdam (Expertenaussagen von Jens Turowski zu Ursachen und Mechaniken von Gletscherabbrüchen und Sturzfluten)

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

Wer spricht

J
Jens TurowskiGAST

Jens Turowski ist Wissenschaftler am Helmholtz-Zentrum für Geoforschung in Potsdam. Im Interview erläutert er Mechanismen von Gletscher- und Felsabbrüchen, die Entstehung großskaliger Schmelzwasser‑Sturzfluten, die Bedeutung von Permafrost und Verwitterung sowie Herausforderungen für Frühwarnsysteme und Schutzmaßnahmen in Hochgebirgsregionen.

Alle Auftritte von Jens Turowski

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

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