Sturzflut im Himalaya – das sind vermutlich die Auslöser
27. August 2026 · 6 Min.
Jens Turowski erklärt, dass ein großer Gletscher- und Felsabbruch mit anschließender Schmelze sehr wahrscheinlich die Sturzflut auslöste und solche Ereignisse im Zuge von Gletscherrückgang und Permafrostveränderungen häufiger werden können.
In dem Gespräch erläutert Jens Turowski vom Helmholtz-Zentrum für Geoforschung in Potsdam die vermuteten Abläufe: Ein breites Stück Gletschereis brach ab, rutschte talwärts und erzeugte durch Aufprallhitze Schmelzwasser, das die Sturzflut verstärkte. Er betont, dass Sturzfluten im Himalaya regelmäßig vorkommen und durch Klimawandel-trends wie Gletscherrückgang und Permafrostabnahme zunehmen können, eine konkrete menschengemachte Attribution für dieses Ereignis aber derzeit nicht seriös möglich ist. Außerdem spricht das Interview Warnzeiten, Instrumentierungsprobleme und Konsequenzen für Wiederaufbau und Investitionsentscheidungen an.
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JJens TurowskiGAST
Jens Turowski ist Wissenschaftler am Helmholtz-Zentrum für Geoforschung in Potsdam. Im Interview erläutert er Mechanismen von Gletscher- und Felsabbrüchen, die Entstehung großskaliger Schmelzwasser‑Sturzfluten, die Bedeutung von Permafrost und Verwitterung sowie Herausforderungen für Frühwarnsysteme und Schutzmaßnahmen in Hochgebirgsregionen.
Alle Auftritte von Jens Turowski →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.