Polyneuropathie: Psilocybin könnte Nebenwirkungen von Chemotherapie lindern
4. September 2026 · 5 Min.
Psilocybin schützt im Mausmodell und in entnommenem menschlichem Nervengewebe vor chemotherapie‑induzierter peripherer Neuropathie, ohne die tumorwirksame Wirkung der Chemotherapie zu beeinträchtigen.
In einem tierexperimentellen Modell und an entnommenem menschlichem Nervengewebe verhindert Psilocybin demnach das Auftreten von Chemotherapie‑induzierten Nervenschäden. Die Wirkung zeigte sich in Verhaltensversuchen mit Mäusen und in Mikroskopieaufnahmen von menschlichen Nervenzellen. Vermittelt wird der Schutz offenbar durch einen Metaboliten von Psilocybin, der bestimmte Serotoninrezeptoren aktiviert und den Erhalt von Mikrotubuli sowie den Mitochondrientransport in Nervenendigungen sichert. Eine klinische Phase‑2‑Studie soll die Ergebnisse jetzt am Menschen prüfen.
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Co‑Host und Recherchierender im Podcast. Maximilian Brose präsentiert Recherchen zu Forschungsprojekten, führt Interviews an und erläutert technische Aspekte wie Robotik und praktische Anforderungen an KI‑Systeme.
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