Psychische Gewalt ist weit verbreitet, hinterlässt tiefgehende psychische und biologische Spuren und erfordert mehr Prävention, niedrigschwellige Hilfsangebote und gesellschaftliches Hinschauen.
Die Folge zeigt, wie psychische Gewalt in Paarbeziehungen und Familien wirkt: Sie kann kontrollierend, demütigend und wiederholend auftreten und bleibt oft unentdeckt. Forschende berichten von messbaren biologischen Effekten bereits im Kindesalter, die das Krankheitsrisiko erhöhen können. Prävention, Elternbildung und frühzeitige Hilfe für Betroffene werden als zentrale Schutzfaktoren betont. Ebenso wichtig sind Selbsthilfe, Therapie und gesellschaftliche Sensibilisierung.
Zahlen & Fakten
40 %
Anteil der Männer, die bereits psychische Gewalt in einer Partnerschaft erlebt haben (transkriptiertes Intro der Folge).
>20 %
Anteil der Frauen, die in den vergangenen fünf Jahren mindestens einmal emotionale Gewalt in einer Partnerschaft erlebten, laut Dunkelfeldstudie „Lebenssituation, Sicherheit und Belastung im Alltag“ (Bundesregierung/BKA, Februar 2026).
~18 %
Anteil der Männer, die in den vergangenen fünf Jahren mindestens einmal emotionale Gewalt in einer Partnerschaft erlebten, laut Dunkelfeldstudie „Lebenssituation, Sicherheit und Belastung im Alltag“ (Bundesregierung/BKA, Februar 2026).
Weitere 2 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
1 %
Anteil der Betroffenen (Frauen und Männer), die nach Angaben der Dunkelfeldstudie eine Anzeige erstatteten (Bundesregierung/BKA, Februar 2026).
73 % / 20 % / 16 % / 9 % / >8 %
Ergebnisse der Studie „25 Jahre gewaltfreie Erziehung im Bundesgesetzbuch“ (Herbst 2025): 73 % lehnen emotionale Strafen ab; 20 % sagen, sie schadeten nicht; 16 % halten Anschreien für angebracht; 9 % finden Einsperren akzeptabel; über 8 % sprechen nicht mehr mit dem Kind.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudieDunkelfeldstudie „Lebenssituation, Sicherheit und Belastung im Alltag“ (Bundesregierung und Bundeskriminalamt, Februar 2026)
• StudieStudie „25 Jahre gewaltfreie Erziehung im Bundesgesetzbuch“ (Herbst 2025) mit Fokus auf emotionale Strafen
• StudieBerliner Kinderstudie (2014–2017) zu frühen Stress‑ und Gesundheitsfolgen bei 3‑ bis 5‑jährigen Kindern, am Institut für medizinische Psychologie/Charité erwähnt
Weitere 1 Quelle anzeigenWeniger anzeigen
• Kurs „Starke Eltern, starke Kinder“ des Deutschen Kinderschutzbundes (Kinderschutzbundakademie NRW), evaluiert u. a. von der Fachhochschule Köln
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