Reproduktionsmedizin - Was eine Leihmutterschaft dem Körper abverlangt
22. Juli 2026 · 5 Min.
Leihmutterschaft birgt für die Austragenden und die Kinder medizinische Risiken (z. B. Präeklampsie, etwas frühere Geburten), übersteigt aber insgesamt nicht die Risiken einer üblichen künstlichen Befruchtung; psychische Folgen sind weniger gut erforscht.
In dem Beitrag erklärt Christine Westerhaus, wie moderne Leihmutterschaften meist per Embryotransfer funktionieren und welche körperlichen Risiken damit verbunden sind. Der Reproduktionsmediziner Heribert Kentenich verweist auf ein erhöhtes Risiko für Schwangerschaftshypertone und Präeklampsie bei Fremdeizellen; gleichzeitig sind Frühgeburten und Kaiserschnitte etwas häufiger. Die Medizinethikerin Claudia Wiesemann bewertet die Risiken als insgesamt vergleichbar mit denen der künstlichen Befruchtung, betont aber die Notwendigkeit guter Aufklärung und weist auf wenig untersuchte psychische Langzeitfolgen hin.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
CChristine WesterhausHOST
Christine Westerhaus ist Journalistin beim Deutschlandfunk und die Autorin dieses Beitrags in ‚Forschung aktuell‘. In der Folge berichtet sie über genetische Analysen an skythischen Gräbern und fasst die Ergebnisse zur Vererbung von Macht und zu Geschlechterverhältnissen zusammen.
Alle Auftritte von Christine Westerhaus →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.